Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Pakistanische Extremisten bedrohen Malala
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Pakistanische Extremisten bedrohen Malala
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:59 11.10.2014
Malala Yousafzai ist von pakistanischen Extremisten bedroht worden. Quelle: dpa
Anzeige
Islamabad

"Charaktere wie Malala sollten wissen, dass wir nicht von der Propaganda (Ungläubiger) abgeschreckt werden. Wir haben scharfe und gewetzte Messer für die Feinde des Islam vorbereitet." Verfasst hatte die Kurznachricht die Jamaat ul Ahrar, die sich im August von der Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) abgespalten hatte.

Die 17-jährige Malala, die vor zwei Jahren nach einem Kopfschuss durch Taliban in Pakistan fast ums Leben gekommen wäre, lebt heute in Großbritannien. Die TTP, eine Dachorganisation von mehr als einem Dutzend Gruppen, hat sich bisher nicht zu der Auszeichnung der Kinderrechtsaktivistin geäußert.

Zur Galerie
Die Friedensnobelpreisträger der vergangenen zehn Jahre.

In Ihrer pakistanischen Heimat erhielt die jüngste Nobelpreisträgerin seit der Einführung der Auszeichnung Lob und Anerkennung, die wichtigen Tageszeitungen berichteten auf ihren Titelseiten über das Ereignis.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mehr zum Thema

Ein Mann, ein Mädchen, ein Hindu, eine Muslima, ein Inder, ?eine Pakistanerin: Die Träger des Friedensnobelpreises 2014 kennen keine Grenzen. Und keine Angst.

13.10.2014

Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi sind würdige und verdiente Preisträger, keine Frage. Doch das Nobelkomitee vermeidet es einzelne Politiker auszuzeichnen, denn keinem Staatenlenker ist ein entscheidender Beitrag zur Konfliktlösung zuzutrauen. Ein Kommentar von Marina Kormbaki.

Marina Kormbaki 13.10.2014

Die Kinderrechtsaktivisten Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien erhalten den Friedensnobelpreis 2014. Das hat das Komitee am Freitagmittag bekannt.

10.10.2014

In Düsseldorf haben am Samstag mehr als 20.000 Menschen gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) demonstriert. Zu Beginn der Veranstaltung hätten sich 10.000 bis 12.000 Menschen versammelt und während ihres Zugs Richtung Innenstadt "sehr starken Zulauf" erhalten.

11.10.2014

Die griechische Regierung ist im Parlament bestätigt worden. Doch das Vertrauensvotum ist nur ein Etappensieg. Schon die Präsidentenwahl im Februar könnte die Lage im Land zuspitzen. Kommt es dann zur Neuwahl?

11.10.2014

Ein Mann, ein Mädchen, ein Hindu, eine Muslima, ein Inder, ?eine Pakistanerin: Die Träger des Friedensnobelpreises 2014 kennen keine Grenzen. Und keine Angst.

13.10.2014
Anzeige