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"Patriot"-Einsatz in Türkei beendet

Bundeswehrsoldaten zurück "Patriot"-Einsatz in Türkei beendet

Weil die Bedrohung durch syrische Luftangriffe in der Türkei kleiner geworden ist, können Bundeswehrsoldaten zurückkehren. Doch Deutschland beteiligt sich weiter am Schutz des Bündnispartners.

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Deutsche Soldaten stehen in Kahramanmaras in der Türkei vor einer "Patriot"-Feuereinheit.

Quelle: dpa

Köln/Kahramanmaras . Nach drei Jahren ist der "Patriot"-Einsatz der Bundeswehr in der Türkei offiziell beendet. Am Mittwoch kehrten die letzten etwa 20 von einst 300 Soldaten des Raketenabwehrsystems nach Deutschland zurück. Sie landeten auf dem Flughafen Köln/Wahn, wie ein Sprecher der Luftwaffe auf Anfrage mitteilte. Mit dem Einsatz sollte die Türkei vor Luftangriffen aus Syrien geschützt werden. Die Bundesregierung hatte den Abzug im August beschlossen und als Grund eine abnehmende Bedrohung genannt.

Mit dem geplanten Einsatz von Awacs-Aufklärungsflugzeugen der Nato im Luftraum über dem türkischen Staatsgebiet bleibt die Bundeswehr auch nach dem Abzug der "Patriot"-Soldaten am Schutz des Bündnispartners beteiligt. Wann der Awacs-Einsatz in der Türkei beginnt, war am Mittwoch noch offen.

Das "Patriot"-Waffensystem war Mitte Oktober nach etwa drei Jahren abgeschaltet worden. Zwischenzeitlich waren in der Gegend um das südanatolische Kahramanmaras bis zu 300 deutsche Soldaten im Einsatz.

Ein Schiff mit dem kompletten Material war kurz vor Weihnachten aus dem Hafen von Iskenderun in Richtung Deutschland ausgelaufen. Der Frachter soll am 6. Januar in Travemünde entladen werden. Zuvor ist ein Zwischenstopp in Emden geplant. An Bord sind 200 Container und mehr als 200 Kraftfahrzeuge sowie die "Patriot"-Startgeräte.

dpa

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