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Petra Hinz will Bundestagsmandat niederlegen

Nach Klinikbehandlung Petra Hinz will Bundestagsmandat niederlegen

Die wegen ihres gefälschten Lebenslaufs in die Kritik geratene Essener SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz will ihr Mandat nach ihrer Behandlung in einer Klinik aufgeben. Das sagte sie in einem Interview – und erhob dabei schwere Vorwürfe gegen die Essener SPD.

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Die SPD-Bundestagsabgeordnete erklärte in einem Interview, sie werde ihr Mandat nach ihrer Entlassung aus einer Klinik aufgeben.

Quelle: dpa

Düsseldorf. Die SPD-Bundestagsabgeordnete kündigte in einem Interview mit mehreren nordrhein-westfälischen Zeitungen an, sie werde das Mandat niederlegen, sobald sie die Klinik verlassen könne. Wann das sei, bestimmten ihre Ärzte.

Die 54-Jährige hatte entgegen ihren bisherigen Angaben kein Abitur gemacht und kein Jurastudium abgeschlossen. Dieses Verfahren habe sie gleich nach Bekanntwerden ihrer falschen Angaben im Lebenslauf genau so mit dem Essener SPD-Vorsitzenden, NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, vereinbart, sagte Hinz nach der Vorabmeldung von "Westdeutscher Zeitung", "Solinger Tageblatt", "Remscheider Generalanzeiger", "Aachener Nachrichten" und "Aachener Zeitung".

Hinz: "Kutschaty hat mich zum Abschuss freigegeben"

Sie warf Kutschaty vor, mehrmals Absprachen mit ihr gebrochen zu haben. "Kutschaty hat mich endgültig zum Abschuss freigegeben," sagte sie in dem Interview. "Ich bin mir meiner Schuld absolut bewusst und ziehe die Konsequenzen, aber ich habe auch einen letzten Rest Würde verdient."

Hinz hatte in der vergangenen Woche alle Parteiämter niedergelegt, eine ihr von der Essener SPD gesetzte Frist, ihr Bundestagsmandat abzugeben, aber verstreichen lassen. Damit bekommt sie auch weiter ihre Bundestagsdiäten.

dpa/RND

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