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Duterte droht Dealern: "Ich bring euch um"

Anti-Drogen-Kampf auf den Philippinen Duterte droht Dealern: "Ich bring euch um"

Der philippinische Präsident führt einen kompromisslosen Kampf gegen den Rauschgifthandel. Am Freitag drohte Rodgrigo Duterte allen Drogendealern: "Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um." Hunderte sollen bereits getötet worden sein.

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Der philippinische Präsident Rodgrigo Duterte droht Drogendealern: "Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um."

Quelle: EPA/FRANCIS R. MALASIG

Manila. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte verschärft seinen Kampf gegen Drogenhändler. "Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um", sagte Duterte. "Wenn ihr Ämter bekleidet, Soldaten, Polizisten oder Bürgermeister seid, seid ihr als erstes dran."

Er hatte ihm Wahlkampf unter anderem versprochen, die Kriminalität zu stoppen und wurde im Mai mit großer Mehrheit gewählt. Seit seinem Amtsantritt Ende Juni sind mehr als 400 mutmaßliche Drogendealer getötet worden. Niemand wurde dafür zur Rechenschaft gezogen.

Polizisten erschießen sechs Männer

Menschenrechtler werfen Duterte vor, Todesschwadronen zu dulden. Auch in Davao, wo Duterte vor Amtsantritt Jahrzehnte lang Bürgermeister war, wurden mehr als 1000 Kleinkriminelle auf offener Straße oder in ihren Hütten ermordet. Die Täter entkamen immer. Familien und Augenzeugen trauten sich selten, Aussagen zu machen.

In den vergangenen Tagen erschossen Polizisten sechs Männer. Es waren Anhänger eines Bürgermeisters und dessen Sohnes, die Duterte des Drogenhandels bezichtigt hatte. Als die Polizei am Mittwoch zum Haus des Bürgermeisters in Albuera kam, sei das Feuer auf sie eröffnet worden, berichtete ein Polizeisprecher. Bei der anschließenden Schießerei seien sechs Anhänger des Bürgermeisters erschossen worden.

Duterte hatte dem Bürgermeister und seinem Sohn ein Ultimatum gestellt, sich zu ergeben und andernfalls mit Erschießung gedroht. Der Vater stellte sich am Dienstag, aber der Sohn war flüchtig. Der Vater beteuerte seine Unschuld, räumte aber ein, dass sein Sohn ein Drogendealer sei. Polizeichef Ronald Dela Rosa drängte den Sohn, sich zu stellen. "Ansonsten wirst Du sterben", sagte er.

dpa/RND

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