Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Polizei löst Sitzblockade vor Stuttgarter Hauptbahnhof auf
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Polizei löst Sitzblockade vor Stuttgarter Hauptbahnhof auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:35 14.06.2011
Gegner des Projekts Stuttgart 21 haben am Dienstagmorgen eine Sitzblockade organisiert. Quelle: dpa
Anzeige
Stuttgart

Die Polizei hat am Dienstagmorgen am Stuttgarter Hauptbahnhof zwei Sitzblockaden von Gegnern des Bahnprojekts Stuttgart 21 aufgelöst. Rund 100 Menschen nahmen laut Polizei an einer Aktion an der Südseite des Bahnhofs teil, die nach und nach weggetragen wurden.

Bei einer Blockade am Nordflügel versperrten rund 30 Demonstranten einem LKW mit Baumaterial die Zufahrt zur Baustelle, bevor auch sie von der Polizei weggetragen wurden. Größere Auseinandersetzungen gab es zunächst nicht.

Nach Angaben der Bahn sollen am (heutigen) Dienstag Arbeiten am Grundwassermanagement an der Südseite des Bahnhofs durchgeführt werden. Außerdem werde an einer Kellerdecke am Nordflügel gearbeitet. Dort ist ein unterirdisches Technikgebäude geplant.

Keine unumkehrbaren Maßnahmen vor Auswertung des Stresstests

Die Maßnahmen hätten vorbereitenden Charakter und würden sich an die Anweisung der Stuttgart-21-Schlichtung halten, erklärte ein Sprecher. Unumkehrbare Maßnahmen soll es vor der Auswertung eines Stresstests zur Leistungsfähigkeit des geplanten Bahnhofs am 14. Juli nicht geben.

Der Baustopp am umstrittenen Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21 ist seit diesem Dienstag beendet. Über weitere Baumaßnahmen will die Bahn am Mittwoch in einer Pressekonferenz berichten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Italiener haben zum zweiten Mal mit einem eindeutigen Votum gegen die Kernenergie gestimmt. Nach Tschernobyl votierten sie 1987 für den Ausstieg, jetzt stimmten sie erneut gegen neue Atommeiler - eine Schlappe für Berlusconi.

14.06.2011

Außenminister Guido Westerwelle und Entwicklungsminister Dirk Niebel (beide FDP) haben am Montag den libyschen Rebellen bei einem Blitzbesuch in Bengasi die Unterstützung Deutschlands zugesagt. Der Besuch zeige, dass Deutschland ein Freund und Partner der demokratischen Kräfte im Lande sei, sagte Westerwelle.

Gabi Stief 13.06.2011

Am Krieg gegen das Gaddafi-Regime beteiligt sich Deutschland nicht. Den politischen Umbruch will die Bundesregierung aber nach Kräften unterstützen. Ein klares Zeichen der Solidarität mit den Rebellen haben jetzt die Minister Westerwelle und Niebel gesetzt.

13.06.2011
Anzeige