Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Polizei verhaftet IS-Kommandeur in Manila
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Polizei verhaftet IS-Kommandeur in Manila
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:34 11.03.2018
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Mann um einen ehemaligen Kommandeur von IS-Truppen im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei, der sich seit 2016 regelmäßig auf den Philippinen aufhielt. Quelle: AP
Anzeige
Manila

Auf den Philippinen ist ein mutmaßlicher Islamist verhaftet worden, der für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Kämpfer angeworben haben soll. Der Ägypter und seine Freundin wurden am Wochenende in der Hauptstadt Manila festgenommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der gemeinsamen Aktion von Polizei und Militär seien in der Wohnung der beiden auch Waffen, Munition und Material für den Bau von Sprengsätzen gefunden worden.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Mann um einen ehemaligen Kommandeur von IS-Truppen im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei, der sich seit 2016 regelmäßig auf den Philippinen aufhielt. In Südostasien bemühen sich IS-Anhänger seit längerer Zeit um Nachwuchs. Vor allem auf den Philippinen und in Indonesien, dem weltweit bevölkerungsreichsten muslimischen Staat, ist die Sorge vor einem Erstarken der Terrormiliz groß.

Der Ägypter war nach Angaben der Polizei mit einem gefälschten tunesischen Pass unterwegs. Er wird auch verdächtigt, Sympathisanten für den Kampf um die philippinische Stadt Marawi rekrutiert zu haben. Die Stadt im Süden der Philippinen war im vergangenen Jahr erst nach monatelangen Kämpfen von Regierungstruppen aus den Händen des IS zurückerobert worden. Mehr als 1200 Menschen kamen dabei ums Leben.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Israels Regierung hält an ihrem Plan fest, 40 000 Migranten aus dem Sudan und Eritrea auszuweisen. Doch dagegen regt sich bei Menschenrechtlern nun Widerstand. Die Menschen würden vielfach nach Uganda oder Ruanda verschickt ohne ein Leben in Rechtssicherheit führen zu können.

11.03.2018

Bei der Bundeswehr klafft eine riesige Versorgungslücke: Wie nun aus einem Medienbericht bekannt wurde, fehlt es der Truppe an Kleidung für den Winter und Zelten. Die FDP spricht bereits von einem Skandal gegenüber den Soldaten.

11.03.2018

Drei Tage lang debattierten und berieten Vertreter der internationalen Sicherheitspolitik in München über globale Konflikte – ohne konkrete Ergebnisse. Doch die Konferenz hat ihren Beitrag geleistet, denn in einer Zeit wachsender Unübersichtlichkeit ist es wichtig wie nie, dass Staatenlenker, Diplomaten, Wissenschaftler miteinander im Austausch bleiben, meint Gordon Repinski.

11.03.2018
Anzeige