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"Trennungsgebot hält Staat künstlich dumm"

Polizeigewerkschaft "Trennungsgebot hält Staat künstlich dumm"

Angesichts der Terrorgefahr fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft eine Aufhebung des historisch begründeten Trennungsgebotes zwischen Verfassungsschutz und Polizei.

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"Das Trennungsgebot hält den Staat künstlich dumm": Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPoIG, Archivbild).

Quelle: Ingo Wagner/dpa

Berlin. Der Vorsitzende der Organisation, Rainer Wendt, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört: "Das Trennungsgebot hält den Staat künstlich dumm. Wir brauchen statt des Trennungsgebotes in Wahrheit ein Zusammenarbeitsgebot."

Die aus den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus begründete Trennung zwischen Polizei und Nachrichtendiensten gehe mittlerweile an den Erfordernissen der Wirklichkeit vorbei. "Wir leben seit vielen Jahrzehnten in einer stabilen Demokratie. Unser Rechtsstaat wird nicht durch Polizei und Verfassungsschutz bedroht, sondern durch zu allem entschlossene Terroristen." Deshalb müssten alle Hemmnisse beseitigt werden, die einem umfassenden Informationsaustausch und einer notwendigen Zusammenarbeit entgegenstehen.

RND

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