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Umfrage

Pro-Atomkurs schadet Union und FDP

Die Pläne von CDU/CSU und FDP, die Laufzeiten von Atomkraftwerken über 2021 hinaus zu verlängern, schadet diesen Parteien nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid bei der Bundestagswahl am 27. September.

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Die Mehrheit der Bevölkerung stehe nicht hinter einem Pro-Atom-Kurs, ermittelte Emnid.

Die Mehrheit der Bevölkerung stehe nicht hinter einem Pro-Atom-Kurs, ermittelte Emnid.

© Joerg Koch/ddp (Archiv)

Die Mehrheit der Bevölkerung stehe nicht hinter einem Pro-Atom-Kurs, ermittelte Emnid in einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Netzwerkes Campact (Verden), das unter anderem Anti-Atom-Kampagnen organisiert. CDU/CSU- und FDP-Wähler schätzen den Schaden mit je 70 Prozent für ihre Parteien dabei noch höher ein als die Bevölkerung insgesamt (65 Prozent). Emnid hatte 1001 Bürger befragt.

Keine eindeutige Mehrheit gibt es auf die Frage nach dem Zeitpunkt des Atomkraftausstiegs. Von den Befragten stimmten 22 Prozent für einen vorzeitigen, 21 Prozent für einen späteren Ausstieg. 33 Prozent meinten, der Zeitpunkt bis 2021 sollte beibehalten werden.

Einhellig ist die Meinung bei der Frage nach Bau und Betrieb eines atomaren Endlagers für hoch-radioaktive Abfälle in der Nachbarschaft: 89 Prozent aller Befragten lehnen ein atomares Endlager in ihrer Nähe ab. Die höchste Ablehnung gibt es mit 96 Prozent bei den Wählern der Grünen. 92 Prozent der SPD- und 90 Prozent der FDP-Wähler wollen im Umkreis von zehn Kilometern von ihrer Wohnung kein atomares Endlager haben. Bei den CDU/CSU-Wählern sind dies 83 Prozent.

lni


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