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Raketen aus Syrien treffen türkische Grenzstadt

Medienberichte Raketen aus Syrien treffen türkische Grenzstadt

Zwischen der Türkei und Kriegsparteien in Syrien schaukelt sich die Lage hoch. Zwei türkische Grenzorten wurden mit Granaten und Raketen beschossen. Das türkische Militär hat bereits reagiert.

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Die türkisch-syrische Grenze bei Kilis.

Quelle: dpa/Archiv

Kilis/Istanbul. In der türkischen Grenzstadt Kilis sind am Dienstag erstmals seit Monaten wieder Raketen aus Syrien eingeschlagen. Der türkische Nachrichtensender CNN Türk berichtete von drei Einschlägen. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Auf der syrischen Seite der Grenze haben sowohl die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als auch syrische Rebellen Stellungen. Bis vor wenigen Monaten waren regelmäßig Raketen in Kilis eingeschlagen.

Mörsereinschläge in Karkamis

Beschossen wurde auch der türkische Grenzort Karkamis: Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag berichtete, schlugen am frühen Morgen zwei Mörsergranaten im Garten eines Wohnhauses im türkischen Grenzort Karkamis ein, ohne dass Menschen zu Schaden kamen. Es werde angenommen, dass sie aus der zwischen dem IS und syrischen Rebellen umkämpften syrischen Grenzstadt Dscharablus abgeschossen wurden.

Die türkische Armee hat laut Medienberichten reagiert: Demnach hat die türkische Artillerie auf vier IS-Stellungen gefeuert, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV am Dienstag unter Berufung auf die Streitkräfte.

Die Lage im türkisch-syrischen Grenzgebiet hat sich verschärft, seit die Türkei am Montag an einem anderen Abschnitt der Grenze Stellungen der mit den USA verbündeten Kurden-Miliz YPG beschossen hatte. Zugleich machte Ankara laut Medienberichten geltend, Stellungen der IS-Terrormiliz in der syrischen Grenzstadt Dscharablus unter Artilleriefeuer genommen zu haben.  Am Mittwoch wird US-Vizepräsident Joe Biden zu politischen Gesprächen in Ankara erwartet. Dabei dürfte es auch um die neueste Entwicklung im Syrien-Konflikt gehen.

dpa/RND/zys

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