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Reker-Attentäter wählte bewusst "Rambo-Messer"

Angeklagter gesteht Tat Reker-Attentäter wählte bewusst "Rambo-Messer"

Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker bei einem Messer-Attentat schwer verletzt. Jetzt hat der Angeklagte die Tat vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht gestanden.

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Der 44-jährige Anstreicher Frank S. hat das Attentat auf Henriette Reker vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin vor Gericht gestanden.

Quelle: Oliver Berg/Henning Kaiser/Montage

Düsseldorf. Der 44-jährige Anstreicher Frank S. hat das Attentat auf Henriette Reker vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin vor Gericht gestanden. Er habe sie nach einer Rose gefragt, zugestochen und das Messer direkt weggeworfen. "Das ist eine extreme, grausame Sache, die ich da gemacht habe", sagte er am Freitag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. "Ich habe das als letzte Möglichkeit gesehen, etwas zu bewegen."

Um Theatralik reinzubringen, damit die Tat martialischer wirke, habe er bewusst sein großes "Rambo-Messer" für die Tat gewählt. Vor der Tat habe er schon morgens drei Bier getrunken, um sich zu enthemmen. Rekers Wahlkampftermine habe er schon am Vorabend herausgesucht und ausgedruckt. "Die ganze politische Situation hat mich sehr deprimiert."

Reker war am 17. Oktober des verganenen Jahres bei einer Messer-Attacke schwer verletzt worden. Am Tag darauf wurde sie zur Kölner Oberbürgermeisterin gewählt.

Die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker ist einen Tag vor der Wahl bei einer Messerattacke in Köln verletzt worden.

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dpa/are

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