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Senat

Republikaner Brown gewinnt Wahl zur Kennedy-Nachfolge


Der Republikaner Scott Brown hat die Wahl zur Kennedy-Nachfolge in der ehemaliger Demokraten-Hochburg Massachusetts gewonnen. Damit verliert US-Präsident Barack Obama die strategische Mehrheit im Senat.
Scott Brown wird der 41. Republikaner im Senat in Washington.

Scott Brown wird der 41. Republikaner im Senat in Washington.

© ap

Ein Jahr nach seinem Amtseintritt hat US-Präsident Barack Obama seine strategische Mehrheit im Senat verloren: Bei der Wahl in Massachusetts zur Nachfolge für den verstorbenen Ted Kennedy im US-Senat setzte sich am Dienstag der Republikaner Scott Brown durch. Brown erhielt rund 52 Prozent der Stimmen. Die demokratische Kandidatin, die Generalstaatsanwältin Martha Coakley, die lange als Favoritin gegolten hatte, kam auf rund 47 Prozent. Der Staat im Nordosten der USA galt bislang als Hochburg der Demokraten.

Brown wird der 41. Republikaner im Senat in Washington, der insgesamt 100 Sitze hat. Den Demokraten geht somit ihre strategische Mehrheit von 60 Stimmen verloren. Das erschwert Präsident Barack Obama die Verwirklichung wichtiger Vorhaben wie der Gesundheitsreform. Zudem ist das Ergebnis in Massachusetts für die Demokraten ein Warnsignal für den November, wenn Wahlen für Repräsentantenhaus, Senat und die Posten der Gouverneure anstehen.

Die Amtszeit Browns läuft zunächst bis 2012, so lange hätte die Amtszeit von Kennedy gedauert. Edward Kennedy starb am 25. August an einem Gehirntumor. Er hielt diesen Senatssitz seit 1962, nachdem der vorherige Inhaber, sein Bruder John F. Kennedy, 1961 als Präsident vereidigt worden war.

Brown hat bei den Wählern Punkte gesammelt mit seinem Leitspruch: „Es geht nicht um den Sitz der Kennedys, es ist der Sitz des Volkes.“ Auch der Ärger vieler Wähler über Obamas Gesundheitsreform, die hohe Arbeitslosigkeit und die immensen Staatsausgaben gaben ihm Auftrieb. Obama, sein Stellvertreter Joe Biden und die Kennedy-Witwe Vicki schalteten sich massiv in den Wahlkampf ein und warben um die Stimmen der Wähler - letztlich vergeblich.

ap

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  • dämlicher Kommentar BB – 20.01.10
    Lieber Kommentator,

    eine Zeitung für einen Artikel nur deswegen zu kritisieren, weil Sie das Thema nicht interessiert, ist wahrhaftig verblendet.
    Den Verlust der Senatsmehrheit für Obama als für uns unwichtige Nebensächlichkeit abtun zu wollen, zeugt von völliger Abwesenheit von Verständnis für wichtige politische Zusammenhänge.
    Mein Tipp: Lesen Sie einfach nur das, was Sie intellektuell auch verarbeiten können und lassen und bitte mit unqualifizierten Kommentaren in Frieden.
  • US Nachrichten t – 20.01.10
    Was interessiert mich eigentlich, ob in irgendeinem Bundesland der USA ein Senator gewählt oder abgewählt wird ? Ich erinnere an die unsäglich lngen und zähen Berichterstattung über den USA Wahlkampf. Natürlich ist es ein großes Land, ein wichtiger Partner usw usw. Das berechtigt aber nicht eine Berichterstattung über absolut Unwissenswertes und Dinge, die uns keine Auswirkung oder Erkentnis bringen.
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