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Riester-Rente: Spahn schlägt Freibetrag vor

Erster Reformvorschlag der Bundesregierung Riester-Rente: Spahn schlägt Freibetrag vor

Mit einem Bonus in der Grundsicherung will Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) die Riester-Rente als Teil der privaten Zusatzversorgung im Alter zu neuer Attraktivität verhelfen.

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Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU): "Wer privat vorsorgt, sollte am Ende immer mehr haben als jemand, der das nicht tut."

Quelle: Soeren Stache/dpa

Berlin. "Wer privat vorsorgt, sollte am Ende immer mehr haben als jemand, der das nicht tut", sagte Spahn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört. Spahn, der auch CDU-Präsidiumsmitglied ist, soll für die Union die laufende Reformarbeit für die Rente koordinieren. Als ersten Schritt schlug Spahn jetzt "einen Freibetrag in der Grundsicherung von 100 Euro für die private Vorsorge, etwa durch riestern", als "einen guten Ansatz" vor.

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Arbeitnehmergruppe, Peter Weiß, sagte dem RND, angesichts der drohenden Altersarmut sei "eine große und nicht eine kleine Rentenreform" notwendig. Er misstraue deshalb allen schnellen kleinen Vorschlägen. Grundsätzlich abgebaut werden müssten die Barrieren bei der betrieblichen Altersvorsorge sowie bei Riester. "Und ohne einen ordentlichen Förderbeitrag des Staates wird man die Geringverdiener nicht einbeziehen können". Zudem erweise sich die drohende volle Beitragslast bei der Zusatzvorsorge "als Haupthindernis, vor der die Bürger im Alter einfach Angst haben".

Von Dieter Wonka

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