Die meisten Chancen werden dem konservativen Amtsinhaber Traian Basescu und dem sozialdemokratischen Senatspräsidenten Mircea Geoana eingeräumt. Beide liegen in Umfragen bei etwa 30 Prozent. Vermutlich wird der künftige Präsident im zweiten Wahlgang am 6. Dezember ermittelt.
Es ist die erste Präsidentenwahl seit dem Beitritt Rumäniens zur EU im Jahr 2007. Das von der Wirtschaftskrise schwer gebeutelte Land steckt zudem seit einem Misstrauensvotum gegen die Regierung im Oktober in einer politischen Krise.
Parallel zur Präsidentenwahl hatte Basescu die mehr als 18 Millionen Stimmberechtigten auch zu einem Referendum über eine Verkleinerung des Parlaments auf höchstens 300 Sitze aufgerufen. Die Wahlbüros schließen um 20.00 Uhr. Allgemein wird mit einer niedrigen Wahlbeteiligung von weniger als 50 Prozent gerechnet.
afp
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