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Rund 2000 Flüchtlinge aus Mittelmeer gerettet

Vor Libyen Rund 2000 Flüchtlinge aus Mittelmeer gerettet

Internationale Rettungskräfte haben im Mittelmeer erneut etwa 2000 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. Die Menschen waren auf insgesamt 14 Schlauchbooten und einem Holzboot auf dem Weg über das Mittelmeer nach Italien.

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Vor allem bei gutem Wetter wagen weiter zahlreiche Flüchtlinge die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer.

Quelle: dpa

Rom. Rund 2000 Flüchtlinge sind am Montag auf dem Weg von Libyen in die EU aus nicht seetüchtigen Booten aus dem Mittelmeer gerettet worden. Zwei italienische Kriegsschiffe nahmen allein rund 500 Flüchtlinge auf, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Zwei Schiffe der Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen holten 788 Menschen an Bord, ein irisches Kriegsschiff weitere mehr als hundert Flüchtlinge. Insgesamt gab es 15 Rettungseinsätze. Die Menschen waren auf insgesamt 14 Schlauchbooten und einem Holzboot auf dem Weg über das Mittelmeer nach Italien.

Bis vor kurzem war der Großteil der Flüchtlinge mit dem Ziel EU über die Ägäis nach Griechenland und von dort aus über die Balkanroute weiter in Länder wie Deutschland gelangt. Nach der Schließung der Balkanroute Anfang März und der Einigung auf das EU-Flüchtlingsabkommen mit der Türkei könnte aber wieder verstärkt die Fluchtroute genutzt werden, die von Nordafrika über das Mittelmeer nach Italien führt.

Vor allem bei gutem Wetter wagen weiter zahlreiche Flüchtlinge die gefährliche Überfahrt, immer wieder müssen die internationalen Rettungskräfte einschreiten.

dpa/afp/RND/zys

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