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Russland attackiert in Syrien westliche Posten

Medienbericht Russland attackiert in Syrien westliche Posten

Russische Kampfjets haben nach Informationen des "Wall Street Journal" in Syrien mehrere Stellungen angegriffen, die auch von westlichen Truppen genutzt werden. Die Zeitung beruft sich auf US-Regierungsvertreter.

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Zwei russische Kampfjets vom Typ Sukhoi Su-24. Medienberichten zufolge sollen russische Jets Stützpunkte von US-Spezialkräften in Syrien angegriffen haben.

Quelle: Us Navy/ Symbolbild

Washington . Russische Kampfjets haben nach Informationen des "Wall Street Journal" in Syrien am 16. Juni einen von Spezialeinheiten Großbritanniens und der USA genutzten Stützpunkt angegriffen. Darüber hinaus sei am 12. Juli ein Lager angegriffen worden, in dem sich Angehörige syrischer Rebellen aufhielten, die vom US-Geheimdienst CIA unterstützt würden, berichtete die Zeitung in ihrer Freitagsausgabe unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.

Die beiden Angriffe in der Gegend von At-Tanf an der jordanischen Grenze waren bislang nicht öffentlich bekannt geworden. Bei dem Angriff vom Juni sollen Streubomben eingesetzt worden sein. Russland wolle mit solchen Angriffen erreichen, dass die USA sich bei ihren Militäreinsätzen in Syrien besser mit Moskau abstimmen, heißt es in dem Bericht weiter.

Pakt mit den USA

Darüber gebe es in Washington eine Debatte zwischen den verschiedenen Ressorts: Während das Verteidigungsministerium und die CIA-Führung für eine harte Linie plädierten, hätten sich das Außenministerium und das Weiße Haus für die Suche nach einem Kompromiss entschieden.

Bei einem Treffen zwischen US-Außenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sei in der vergangenen Woche vereinbart worden, dass die USA und Russland im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und die islamistische Al-Nusra-Front verstärkt zusammenarbeiten. Russland soll Angriffe auf syrische Aufständische unterlassen, die von den USA unterstützt werden. Washington wolle sich im Gegenzug dafür einsetzen, internationale Sanktionen gegen Russland zu lockern.

dpa/afp/RND

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