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SPD warnt vor neuem "Digitalprekariat"

Dienstleistungen im Internet SPD warnt vor neuem "Digitalprekariat"

Vor dem Tag der Arbeit am 1. Mai hat SPD-Chef Sigmar Gabriel bessere soziale Standards für Arbeit im Internet gefordert. Immer mehr digitale Dienstleister unterbieten sich gegenseitig.

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Vor dem Tag der Arbeit am 1. Mai hat SPD-Chef Sigmar Gabriel bessere soziale Standards für Arbeit im Internet gefordert.

Quelle: dpa

Berlin. „Wir dürfen nicht zulassen, dass das digitale Outsourcing von Dienstleistungen zur Aushöhlung von Mindestlohn und Kündigungsschutz führt“, sagte Gabriel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, zum denen auch die HAZ gehört. Dienstleister, die ihre Arbeit auf digitalen Plattformen anbieten, müssten angemessen bezahlt werden und eine anständige Sozialversicherung bekommen. „Flexibilität und Fairness gehören zusammen“, sagte Gabriel. „Das flexible Clickworking darf nicht zur Selbstausbeutung führen.“

Dienstleister unterbieten sich gegenseitig

Immer mehr Firmen schreiben Aufgaben über Internetplattformen aus. Sie stückeln Aufgaben und verteilen sie auf Crowdworker, die im Netz um Jobs konkurrieren. Oft unterbieten dann etwa Programmierer, Grafiker oder Übersetzer einander gegenseitig im Preis.

Diese Tendenz berge sozialpolitischen  Sprengstoff, sagt der SPD-Chef. „Wir wollen kein scheinselbständiges Digitalprekariat am Rande der Gesellschaft. Auch Web-Jobber hätten Anspruch auf Rente und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. „Eine erfolgreiche Industrie 4.0. braucht eine faire Arbeit 4.0.“

RND

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