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Entführung

Schicksal der Geiseln im Jemen weiter ungewiss


Zum Schicksal der Geiseln im Jemen gab es am Dienstag weiterhin keine zuverlässigen Informationen. Ein Behördenvertreter aus dem Jemen hatte am Montag gesagt, insgesamt sieben Leichen seien gefunden worden. Vom Auswärtigen Amt in Berlin wurde bislang aber nur der Tod zweier Geiseln bestätigt.
Zum Schicksal der nicht aufgefundenen Geiseln gab es am Dienstag  weiterhin keine zuverlässigen Informationen.

Zum Schicksal der nicht aufgefundenen Geiseln gab es am Dienstag weiterhin keine zuverlässigen Informationen.

© Patrick Baz/afp

Es seien zwei Frauen tot aufgefunden worden, bei denen es sich „mit großer Wahrscheinlichkeit“ um Deutsche handele, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Dienstag in Berlin.

Die Umstände des Todes seien noch unklar. Fünf Deutsche werden weiter vermisst. Dies sind nach Angaben der staatlichen jemenitischen Nachrichtenagentur SABA drei Kinder, ein Ingenieur und dessen Ehefrau. Über ihr Schicksal gebe es bislang keine gesicherten Erkenntnisse, sagte der Sprecher. Man müsse jedoch davon auszugehen, dass sie in der Hand von Gewalttätern seien.

Den Angaben nach fielen mit den Deutschen auch je ein Bürger aus Großbritannien und Südkorea in die Hände von Rebellen im Norden des Landes. Die Ausländer hätten in einem Krankenhaus in der Provinz Saada gearbeitet. Ein Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um Aufklärung.

Die jemenitischen Sicherheitskräfte haben am Dienstag Regionen im Norden des Landes auf der Suche nach mehreren Geiseln durchkämmt. Der Einsatz erfolge in der Provinz Saada, sagte ein Vertreter des Innenministeriums in Sanaa.

afp/ddp

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