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Die Schotten wollen weiter in der EU bleiben

Schottlands Regierungschefin Sturgeon Die Schotten wollen weiter in der EU bleiben

Nach dem Nein der Briten zur EU hat die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands ins Gespräch gebracht.

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"Schottland sieht seine Zukunft als Teil der EU", sagt die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon nach dem Brexit.

Quelle: Matt Frost/Itv/Rex/Shutters/itv

Edinburgh. "Die Möglichkeit eines zweiten Referendums muss auf dem Tisch liegen und liegt auf dem Tisch", sagte Sturgeon am Freitag. Wenn das schottische Parlament dem zustimme, werde die Gesetzgebung für ein zweites Referendum vorbereitet.

Schottland gehört mit Wales, Nordirland und England zum Vereinigten Königreich und ist traditionell proeuropäisch. Vor zwei Jahren hatten die Schotten über eine Abspaltung von Großbritannien abgestimmt, damals hatte die Bevölkerungsmehrheit London die Treue gehalten.

62 Prozent der Schotten stimmten für die EU

Bei dem EU-Referendum am Donnerstag siegte das Lager der Befürworter eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union mit 51,9 Prozent. In Schottland hingegen sprachen sich 62 Prozent für den Verbleib in der EU aus.

"Schottland sieht seine Zukunft als Teil der EU", sagte Sturgeon am Freitagmorgen dem Sender Sky News. Der BBC sagte sie: "Schottland hat klar und entschieden für den EU-Verbleib gestimmt, mit 62 zu 38 Prozent."

afp//RND

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