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Mindestens 28 Tote bei Anschlag in Ankara

Angriff auf Konvoi der Armee Mindestens 28 Tote bei Anschlag in Ankara

Bei einem mutmaßlichen Autobomben-Anschlag auf einen Konvoi der Armee in der türkischen Hauptstadt Ankara sind nach offiziellen Angaben mindestens 28 Menschen getötet worden. 61 Menschen seien bei dem Angriff am Mittwochabend verletzt worden, sagte Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus.

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Die Detonation ereignete sich im Regierungsviertel Cankaya vor einem Gebäude der Luftwaffe in der Nähe des Parlaments.

Quelle: Google/Twitter

Ankara. Ziel des Anschlags ist ersten Informationen zufolge ein Militärkonvoi gewesen. Vermutlich ist eine Autobombe explodiert. Zu der Detonation kam es im Regierungsviertel Cankaya vor einem Gebäude der Luftwaffe in der Nähe des Parlaments.

In der türkischen Hauptstadt Ankara hat es am Mittwochabend eine schwere Explosion gegeben. Augenzeugen berichten von einer Rauchwolke, die über der Stadt steht.

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Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. Türkische Sicherheitskräfte sind in den vergangenen Monaten immer wieder zum Ziel von Anschlägen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK geworden. Gegen die PKK gehen die Sicherheitskräfte seit Mitte Dezember mit einer Offensive in der Südosttürkei vor. Allerdings wurden in der Vergangenheit Anschläge in der Türkei auch der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) oder linksterroristischen Gruppen angelastet.

Die Regierung verhängte aus Gründen der "nationalen Sicherheit" eine Nachrichtensperre, die aber nicht offizielle Verlautbarungen betrifft. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu soll unmittelbar nach dem Anschlag seinen Besuch in Brüssel zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise abgesagt haben.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter verbreiten zahlreiche Nutzer Fotos, die eine Rauchsäule über Ankara zeigen. Der Fernsehsender CNN Turk zeigte meterhohe Flammen vor einem Gebäude.

Justizminister Bekir Bozdag sprach bei Twitter von einem "Terrorangriff" und verurteilte die Tat. Den Angehörigen der Opfer sprach er sein Beileid aus.

afp/frs/dpa

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Türkei
Am Freitag wurden Opfer des Anschlags in Ankara beigesetzt.

Zwei Tage nach dem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara hat sich eine militante Kurdenorganisation zu der Tat bekannt. Die Gruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) erklärte am Freitag auf ihrer Internetseite, einer ihrer Kämpfer habe den Anschlag auf "Soldaten der faschistischen türkischen Republik" verübt.

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