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Schwere Krawalle in Paris

Arbeitsmarktreform Schwere Krawalle in Paris

Begleitet von schweren Krawallen haben am fünften Tag der Fußball-EM zehntausende Menschen in Paris gegen die umstrittene Arbeitsmarktreform der französischen Regierung protestiert.

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Vermummte Randalierer bewarfen Bereitschaftspolizisten mit Gegenständen und schlugen Schaufenster ein, die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein.

Quelle: Yoan Valat

Paris. Randalierer lieferten sich am Dienstag heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei, es gab zahlreiche Verletzte und Festnahmen. Auch in anderen französischen Städten demonstrierten Menschen gegen die Pläne von Frankreichs Staatschef François Hollande für eine Lockerung des Arbeitsrechts.

In Paris spielten sich am Nachmittag gewaltsame Szenen ab: Vermummte Randalierer bewarfen Bereitschaftspolizisten mit Gegenständen und schlugen Schaufenster ein, die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein. Die Behörden sprachen von "Hunderten vermummten Personen", die Polizisten attackiert hätten. Randalierer hätten unter anderem Paletten von einer Baustelle entwendet und auf Polizisten geworfen.

Gewerkschaften machen seit März mobil

Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur gab es zunächst 16 Festnahmen. Sechs Demonstranten und 20 Polizisten wurden demnach verletzt. Die Behörden riefen Demonstranten dazu auf, sich von Randalierern fernzuhalten, um den Einsatz der Polizei zu erleichtern. Bei Protesten gegen die Arbeitsmarktreform hatten sich Demonstranten und Polizisten bereits in den vergangenen Monaten immer wieder heftige Auseinandersetzungen geliefert.

Die Gewerkschaften machen seit mehr als drei Monaten gegen die Pläne des Sozialisten Hollande mobil, der im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit unter anderem die 35-Stunden-Woche und den Kündigungsschutz lockern will. Mit dem Gesetzestext befasst sich seit Montag der französische Senat, die Gewerkschaften wollen den Druck aufrecht erhalten. "Unsere Entschlossenheit bleibt", sagte der Chef der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez, am Dienstag an der Spitze des Pariser Demonstrationszugs.

afp/RND

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