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Seperatisten bestreiten Entführung von OSZE-Beobachtern

Ukraine Seperatisten bestreiten Entführung von OSZE-Beobachtern

Die militanten prorussischen Kräfte in der umkämpften ostukrainischen Stadt Donezk haben nach eigener Darstellung keinen Kontakt zu den verschwundenen OSZE-Beobachtern. Vertreter der selbst ernannten „Volksrepublik Donezk“ wiesen am Mittwoch Vorwürfe zurück, sie hätten die Mitarbeiter in ihrer Gewalt.

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An einem Kontrollposten sollen die OSZE-Beobachter in der Ukraine festgesetzt worden sein.

Quelle: dpa

Kiew. „Uns ist nichts bekannt über ihren Aufenthaltsort oder ihr Schicksal“, sagte Separatistensprecher Miroslaw Rudenko der Agentur Interfax. Die Kräfte seien aber bereit, bei der Suche nach den Beobachtern zu helfen.  Die Mitarbeiter der r der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa stammen aus der Schweiz, Dänemark, Estland und der Türkei. Der dänische Handels- und Entwicklungsminister Mogens Jensen hatte am Dienstagabend der Nachrichtenagentur Ritzau mitgeteilt, die vier Männer würden von bewaffneten Separatisten festgehalten. Nach OSZE-Angaben war die Gruppe zwischen Donezk und Lugansk unterwegs, als der Kontakt am Montagabend abriss. 

Die ukrainische Regierung geht mit Luftangriffen und Bombardierungen im Gebiet Donzek gegen Separatisten vor. Es gab Dutzende Tote und Verletzte. „Es ist nicht auszuschließen, dass die Beobachter in die Feuerzone geraten sind“, sagte Rudenko. Nach seiner Darstellung sind in der Umgebung von Donezk zudem Bewaffnete im Einsatz, die von dem Ex-Präsidentschaftskandidaten Oleg Ljaschko kontrolliert würden. 

„Es gibt Fälle, in denen die Leute mit Entführungen und Morden zu tun hatten“, sagte Rudenko. In einem früheren Fall hatten die Separatisten in der Stadt Slawjansk die Festsetzung von OSZE-Militärbeobachtern, darunter auch Deutsche, direkt eingeräumt und sie letztlich nach einer Vermittlung Russlands auch freigelassen. 

dpa

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Foto: Pro-russische Separatisten kontrollieren seit Wochen den Osten der Ukraine.

Ein in der Ukraine vermisstes Team von vier OSZE-Beobachtern befindet sich in der Hand von prorussischen Separatisten. Das teilte der dänische Handels- und Entwicklungsminister Mogens Jensen am Dienstag mit. Erst Ende April waren OSZE-Beobachter mehr als eine Woche lang festgehalten worden.

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