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Das müssen Sie zur Wahl in den USA wissen

Fragen und Antworten Das müssen Sie zur Wahl in den USA wissen

Das Verfahren zur Wahl eines Präsidenten der USA ist komplex. Swing States, Wahlmänner und "winner-takes-it-all": Am Tag der Entscheidung zwischen Trump und Clinton kursieren viele verwirrende Begriffe. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Quelle: dpa

Wie ist der Zeitplan für den Wahltag?

Da die Vereinigten Staaten ein Land mit sechs Zeitzonen sind, schließen die Wahllokale zu unterschiedlichen Zeiten. Zwischen 1 und 4 Uhr unserer Zeit (am 9. November) werden die letzten Stimmen abgegeben. Doch schon ab Mitternacht werden die ersten Hochrechnungen erwartet. Erste belastbare Zahlen werden am Morgen ab 5 Uhr erwartet, können sich aber auch etliche Stunden bis in den Vormittag verzögern. Auch bei der Wahl von Barack Obama 2012 stand das Ergebnis um kurz nach 5 Uhr fest. Mehr Details zum Zeitplan finden Sie hier.

Rund 220 Millionen Menschen sind in den Vereinigten Staaten aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Hier finden Sie die besten Bilder des Wahltages in den USA:

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Funktioniert das Wahlsystem genau wie bei uns?

Nein. Das US-amerikanische Volk bestimmt in jedem Bundesstaat, wie viele Wahlmänner und -frauen die Partei ihres Wunschkandidaten in das Wahlmännergremium (electoral college) entsendet. Die Wahl ist entschieden, sobald einer der beiden Kandidaten die Mehrheit von 270 Wahlmännerstimmen erreicht hat.

Was ist das „Winner-takes-all“-Prinzip?

In den USA wählen bis auf zwei Ausnahmen alle Bundesstaaten nach dem Mehrheitswahlrecht. In 48 Staaten gilt das „Winner-takes-all“-Prinzip - der Gewinner bekommt alles. Das bedeutet, wer eine einfache Mehrheit in einem Staat gewinnt, vereint alle Wahlmänner des betreffenden Staates auf sich - egal, ob der Vorsprung nun riesig oder nur hauchdünn ist. Es ist vergleichbar mit der Erststimme bei der Bundestagswahl, mit der die Wahlkreiskandidaten gewählt werden. Eine Zweitstimme wie in Deutschland gibt es in den USA nicht. Hier erklären wir Ihnen das Prinzip noch einmal genauer.

Was sind "Swing States"?

Die sogenannten „Swing States“ (Wechselwählerstaaten) sind besonders heiß umkämpft. Anders als in Staaten wie New York oder Texas machen hier nicht regelmäßig nur Demokraten oder Republikaner das Rennen, Mehrheiten können wechseln. Die Demokraten schneiden an der Ost- und Westküste und die Republikaner im Süden und im mittleren Westen traditionell gut ab. Nur reichen diese Hochburgen für die Demokratin Hillary Clinton oder den Republikaner Donald Trump allein nicht aus, um ins Weiße Haus einzuziehen. Hier erfahren Sie, welche die "Swing States" im Jahr 2016 sind.

Welche Wählergruppen könnten für die Entscheidung wichtig werden?

Der demografische Wandel in den USA begünstigt die Demokraten. Die Mitte-Links-Partei bekommt üblicherweise eine Mehrheit der Stimmen von ethnischen Minderheiten und jungen Menschen. Allerdings: Auch Clinton hat bei einigen Minderheiten keinen leichten Stand.  Warum das so ist, lesen Sie hier.

Kurz vor der Wahl zum US-Präsidenten haben die beiden Kandidaten Hillary Clinton und Donald Trump ihre letzten Wahlkampfauftritte absolviert. 

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Amerika wählt immer an einem Dienstag im November. Warum ist das so?

Seit 1845 ist der Wahltag in den Vereinigten Staaten stets am Dienstag nach dem ersten Montag im November – also immer zwischen dem 2. und 8. November. Warum das so ist, hat verschiedene Gründe - lesen Sie hier mehr dazu.

Wer darf in den USA wählen?

Alle US-Bürger ab dem 18. Lebensjahr, die ihren Wohnsitz in einem der 50 Bundesstaaten oder in der Hauptstadt Washington haben, sind wahlberechtigt. Das sind etwa 219 Millionen Menschen. Weitere Regeln des US-amerikanischen Wahlrechts haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Wo finde ich noch mehr Antworten?

Auf unserer Themenseite zur US-Wahl haben wir alle wichtigen Infos sowie Hintergrundberichte, Grafiken und Analysen für Sie zusammengestellt.

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