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"Was ist in dieser nur Welt los?"

Reaktionen auf Anschlag in Nizza "Was ist in dieser nur Welt los?"

Entsetzen, Trauer - und Solidarität: Weltweit bewegt der Anschlag mit einem LKW in Nizza die Menschen. EU-Ratspräsident Donald Tusk sprach von einem"traurigen Tag für Frankreich, Europa und uns alle". "Genug", forderte die Komödiantin Amy Schumer unter dem Hashtag #PrayForNice.

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Schweigeminute zu Beginn des Asien-Europa-Gipfel: Bundeskanzlerin Angela Merkel (r, CDU) gedenkt neben dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault (l) den Opfern des Anschlags von Nizza.

Quelle: dpa

Nizza/Paris/Los Angeles /Berlin. Mit Entsetzen und tiefer Trauer haben Politiker und Prominente weltweit auf den Anschlag in Nizza reagiert.

So reagiert die Politik

US-Präsident Barack Obama verurteilte die Attacke von Nizza und sprach von einem offenbaren "schrecklichen Terroranschlag". Er bot der französischen Seite alle erdenkliche Hilfe an, um auf die Attacke zu reagieren. "Wir stehen in Solidarität und Partnerschaft an der Seite Frankreichs, unseres ältesten Alliierten", erklärte Obama in der Nacht zum Freitag in einer Mitteilung des Weißen Hauses.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Tat noch in der Nacht als "barbarischen und feigen Akt des Terrorismus".

Bei einem Anschlag am französischen Nationalfeiertag sind in Nizza mehr als 80 Menschen getötet worden.

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EU-Ratspräsident Donald Tusk zeigte sich am Rande des Europa-Asien-Gipfel erschüttert und sprach von einem"traurigen Tag für Frankreich, Europa und uns alle". Der Gipfel im mongolischen Ulan Bator begann mit einer Schweigeminute für die Opfer: Die Regierungsvertreter der rund 50 Teilnehmerstaaten, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) , erhoben sich bei der Eröffnung der zweitägigen Konferenz in Ulan Bator zu Ehren der Opfer von ihren Sitzen.

Merkel sicherte Frankreich die volle Solidarität Deutschlands zu. "Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs", sagte sie am Freitag am Rande des Asem-Gipfels.

"Tiefes Mitgefühl und unendliche Traurigkeit", schrieb der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy auf Twitter.

 Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich erschüttert über die Attacke. Er sprach von einem "brutalen Anschlag auf friedlich feiernde Menschen", der ihn "mit Entsetzen" erfülle.

So reagieren Promis

Schockiert und betroffen haben auch Prominente auf den Anschlag in Nizza reagiert. "Ich senden meinen Freunden in Frankreich Liebe zu", schrieb die US-Schauspielerin Mia Farrow (71) am Donnerstag auf Twitter.

"So traurig für die Menschen in Nizza", twitterte die Sängerin Cyndi Lauper (63). "Wir stehen euch zur Seite, wir beten für euch, wir trauern mit euch", schrieb der Schauspieler Josh Gad (35) bei dem Kurznachrichtendienst.

"Was ist in dieser nur Welt los?", kommentierte die Schauspielerin Chloë Grace Moretz (19). "Genug", forderte die Komödiantin Amy Schumer (35) unter dem Hashtag  PrayForNice.

Frankreich ist erneut von einem schweren Anschlag getroffen worden: In Nizza tötete ein Angreifer Dutzende Menschen, als er mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge fuhr. Seit der Attacke auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" im Januar 2015 kommt Frankreich nicht zur Ruhe. Ein Überblick.

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Ihr Kollege Rob Lowe (52) schrieb auf Instagram zu einem Bild der französischen Fahne "Vive La france".  Auch viele andere Schauspieler, Sänger und Sportler teilten im Internet ihre Gefühle angesichts des blutigen Anschlags. Er habe viele Jahre in Nizza und an der Côte d'Azur gelebt und trainiert, schrieb der ehemalige Rad-Profi Lance Armstrong (44). "So traurig, diese Tragödie zu sehen".

Ein Lastwagen war am Donnerstagabend an einer beliebten Strandpromenade in der südfranzösischen Stadt bei den Feiern zum französischen Nationalfeiertag in eine Menschenmenge gerast. Mindestens 84 Menschen wurden getötet.

dpa/afp/sid/RND/zys

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