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Bildungspolitik

Studenten und Schüler protestieren weiter gegen Missstände


Mit Vorträgen, Diskussionen und Kundgebungen haben Schüler und Studenten am Dienstag ihren bundesweiten Bildungsstreik fortgesetzt.

In Berlin, Halle/Saale, Hannover, Göttingen und Jena wurden nach Angaben des Bündnisses „Bildungsstreik 2009“ Universitätsgebäude und Hörsäle besetzt. In Hildesheim versammelten sich nach Polizeiangaben rund 2000 Schüler und Studenten zu einer Kundgebung.

Das Bündnis - ein Zusammenschluss von Schüler- und Studentenorganisationen, Gewerkschaften und sozialen Gruppen - hatte zu der bundesweiten Aktionswoche aufgerufen. Die Initiatoren prangern Missstände im deutschen Bildungssystem an und fordern bessere Lernbedingungen. Unter anderem verlangen sie kleinere Klassen, die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems und die soziale Öffnung der Hochschulen.

Proteste soll es die gesamte Woche über geben. Zentraler Streiktag ist Mittwoch. Dann sind Demonstrationen in über 80 Städten geplant. Die Veranstalter rechnen damit, dass sich mindestens 150.000 Menschen an den Aktionen beteiligen.

ddp

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