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Merkel erwartet Entscheidung erst im Herbst

Nachfolger für Joachim Gauck Merkel erwartet Entscheidung erst im Herbst

Nach dem Verzicht von Bundespräsident Joachim Gauck auf eine zweite Amtszeit zeichnet sich für die Nachfolge eine monatelange komplizierte Suche ab. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) deutete an, dass dies bis zum Herbst dauern dürfte.

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Wer wird nach Joachim Gauck der nächste Bundespräsident? Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angedeutet, dass sie mit der Entscheidung mindestens bis zum Herbst warten will: "Wir haben ja zwei Landtagswahlen auch noch zu bestehen."

Quelle: Rainer Jensen/dpa

Berlin. "Wir haben ja zwei Landtagswahlen auch noch zu bestehen", sagte Merkel am Montag mit Blick auf die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September und in Berlin am 18. September. Die Parteichefs müssten "sicherlich intensiv miteinander reden". Gespräche würden nicht nur zwischen CDU und CSU geführt, sondern auch "darüber hinaus".

SPD-Chef Gabriel bedauert Gaucks Entscheidung

Gauck hatte zuvor angekündigt, dass er sich 2017 aus Altersgründen nicht mehr um das Präsidentenamt bewerben wird. "Ich möchte für eine erneute Zeitspanne von fünf Jahren nicht eine Energie und Vitalität voraussetzen, für die ich nicht garantieren kann." Ihm sei bewusst, "dass die Lebensspanne zwischen dem 77. und 82. Lebensjahr eine andere ist als die, in der ich mich jetzt befinde".

Im Februar 2017 wird ein neuer Bundespräsident gewählt – Joachim Gauck verzichtet auf eine zweite Amtszeit. Wer folgt nach ihm? Diese Politiker sind im Gespräch.

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SPD-Chef Sigmar Gabriel bedauerte, dass Gauck nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehe. Es sei falsch, jetzt sofort in laute Nachfolgespekulationen zu verfallen. Auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber sicherte zu, über das weitere Vorgehen und mögliche Kandidaten werde die CDU aus Respekt vor dem Amt in Ruhe beraten.

In der Bundesversammlung, die am 12. Februar 2017 den Präsidenten wählt, hat die Union mit Abstand die meisten Sitze, aber keine eigene Mehrheit.

Gaucks Entscheidung und die Folgen

Gauck verzichtet auf zweite Amstzeit. Seine Begründung finden Sie hier.

Wahl eines Gauck-Nachfolgers: Die Mehrheiten in der Bundesversammlung

Hintergrund: So viel Macht hat der Bundespräsident

dpa/RND

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