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"Wir müssen ein paar harte Bilder aushalten"

Thomas de Maizière "Wir müssen ein paar harte Bilder aushalten"

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat Kritik am Flüchtlingsabkommen mit der Türkei zurückgewiesen. Für Vorschläge der EU-Kommission zur Asylpolitik zeigte er sich dagegen aufgeschlossen.

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"Unser Ansatz ist richtig", sagt Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) zum Flüchtlingsabkommen mit der Türkei.

Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. "Auch wenn wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen, unser Ansatz ist richtig", sagte der CDU-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört. Mit der Rückführung von Flüchtlingen aus Griechenland in die Türkei entziehe man den Schleppern das Geschäftsmodell. Griechenland brauche bei der Umsetzung der neuen Regeln noch eine Eingewöhnungszeit. Jeder Flüchtling, der einen Asylantrag stelle, solle aber von den griechischen Behörden ein individuelles Verfahren erhalten.

Aufgeschlossen zeigte sich de Maiziere für Vorschläge der EU-Kommission, die Asylpolitik stärker von der nationalen auf die europäische Ebene zu verlagern: "Das liegt im deutschen Interesse, damit die Lasten in Europa gleichmäßiger verteilt werden." Jetzt gehe es darum, Details zu prüfen und auf EU-Ebene erste Eckpunkte zu beschließen – "und zwar möglichst noch unter niederländischem Vorsitz."

RND

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