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Weitere 100 Polizisten nach Griechenland

Schutz der EU-Außengrenzen Weitere 100 Polizisten nach Griechenland

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will Griechenland beim Schutz der EU-Außengrenzen stärker unterstützen. Am 1. März sollen zusätzlich zwei Boote der Bundespolizei und sukzessive bis zu 100 Beamte zur personellen Unterstützung in die Ägäis geschickt werden.

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Schutz der EU-Außengrenzen: Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) will weitere 100 Polizisten nach Griechenland schicken.

Quelle: Ralf Hirschberger/dpa

Berlin. Griechenland sei auf Grund seiner geografischen Lage besonders beansprucht. Deshalb "verdiene es die Unterstützung Europas", sagte der Minister dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dem die HAZ angehört. Am Freitag wird de Maizière zu Gesprächen in Athen erwartet.

De Maizière nimmt Griechenland in die Pflicht

Gleichzeitig forderte de Maizière von den Griechen mehr Engagement. "Es ist grundsätzlich nicht zu viel verlangt, wenn sich alle Beteiligten an Verabredungen und an geltendes europäisches Recht halten. Daran müssen sich auch die Beiträge aus Griechenland messen lassen", sagte de Maizière. "Europa muss sich auf diese griechischen Beiträge verlassen können. Umgekehrt wird sich Griechenland dann auf Europa verlassen können."

Innenminister fordert mehr Solidarität

Stärkere Unterstützung fordert der Innenminister aber auch von der EU. Auch andere EU-Mitgliedsstaaten müssten ihre Anstrengungen zum Schutz der Außengrenzen verstärken und speziell der Grenzschutzagentur Frontex mehr Personal zur Verfügung zu stellen. "Solidarität darf sich nicht am Maß der eigenen Betroffenheit orientieren", sagte de Maizière.

Deutschland wird sich an einer neuen Frontex-Operation an der griechisch-mazedonischen Grenze beteiligen, deren Aufgabe es ist, Migranten zu registrieren, die bei Ihrer Einreise nach Griechenland nicht durch die griechischen Behörden registriert wurden.

Von Ulrike Demmer

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