Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Neonazi-Internetportal „Altermedia“ verboten
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Neonazi-Internetportal „Altermedia“ verboten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:22 27.01.2016
Thomas de Maizière hat ein Neonazi-Internetportal verboten. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Anzeige
Karlsruhe

 Die 47-jährige Jutta V. und der 27-jährige Ralph Thomas K. stünden im Verdacht, volksverhetzende Inhalte zu verbreiten, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Ihnen wird auch die Gründung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. 

Bei dem Einsatz in vier Bundesländern und einem spanischen Badeort wurden auch die Wohnungen dreier weiterer Beschuldigter durchsucht. „Altermedia“ ist den Angaben zufolge das führende rechtsextreme Internetportal im deutschsprachigen Raum.  

Bundesinnenminister de Maizière erklärte in Berlin, die Vereinigung fördere und ermögliche „die Verbreitung übelster rassistischer und fremdenfeindlicher Kommentare und Beiträge, in denen Straftaten gegen Ausländer verteidigt, zu Straftaten aufgefordert und Taten des Nationalsozialismus gerechtfertigt werden.“ Ein solches Verhalten sei mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht vereinbar. 

Nach übereinstimmenden Informationen von Spiegel Online und der ARD wurden die Beschuldigten bei Bielefeld und Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg festgenommen. Sie sollten am Mittwoch und Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Paralllel baten deutsche Ermittler die Behörden in Russland, den dort untergebrachten Server der Gruppierung abzuschalten, wie Spiegel Online berichtete.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine geplante Verfassungsänderung will sie nicht mittragen. Deswegen tritt Frankreichs Justizministerin Taubira zurück. Präsident Hollande verliert damit in der Regierung eine Ikone der Linken.

27.01.2016

Ein sofortiges Ende des „Geschäftsmodells mit den unbegleiteten Minderjährigen“ im Zuge der Flüchtlingsproblematik fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer. 

26.01.2016

Innerhalb der CSU gibt es, nach einem Bericht des RedaktionsNetzwerks Deutschland, RND, heftige Debatten über die Folgen der harten Flüchtlings-Linie. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hält Spekulationen über eine Neuauflage des Kreuther Trennungsbeschluss für „totalen Quatsch“.

26.01.2016
Anzeige