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Tote und Verletzte bei Anschlag in Mogadischu

Zwei Autobomben explodiert Tote und Verletzte bei Anschlag in Mogadischu

Vor dem Flughafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist am Dienstagmorgen eine Autobombe explodiert. Eine weitere Explosionen ereignete sich in der Nähe des Büros der Vereinten Nationen. Mindestens 14 Menschen sterben.

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Die Autobombe sorgte für großen Schaden.

Quelle: dpa

Mogadischu. Terroristen der Al-Shabaab-Miliz haben in Somalia einen Doppelanschlag vor dem Flughafen der Hauptstadt Mogadischu verübt. Zwei Selbstmordattentäter hätten sich am Dienstag in mit Sprengstoff beladenen Fahrzeugen an der Zufahrtstraße zum Aden-Adde-Flughafen in die Luft gesprengt, teilten die Behörden mit.

Bei dem Anschlag sollen mindestens 14 Menschen getötet worden sein, wie ein Sicherheitsbeamte mitteilte. Die Opferzahl könne noch steigen.

Viele Soldaten unter den Opfern

In der Nähe des Flughafens befinden sich mehrere Gebäude der Vereinten Nationen und Kasernen der Truppen der Afrikanischen Union (AU). Bei den Opfern handele es sich vorwiegend um somalische und ugandische Soldaten der AU-Truppen, wie ein Sicherheitsbeamter sagte. Die erste Explosion, die Augenzeugenberichten zufolge "die ganze Stadt erschüttert" haben soll, erfolgte an einem Kontrollpunkt der AU-Truppen.

Die zweite Autobombe detonierte an einem Kontrollpunkt somalischer Truppen nahe dem Hauptquartier der Vereinten Nationen, wie der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan mitteilte.

Noch etwa eine Stunde nach den Explosionen, die sich am Morgen ereigneten, waren nach Augenzeugenberichten Schüsse zu hören. Riesige Rauchwolken stiegen über der Stadt auf.

Bekenntnis von Terrormiliz Al-Shabaab

Die somalische Terrormiliz Al-Shabaab bekannte sich über den ihr nahe stehenden Sender Radio Andalus zu dem Anschlag. Die sunnitischen Extremisten wollen seit Jahren einen Gottesstaat am Horn von Afrika errichten.

dpa/afp/RND/zys

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