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"Warum setzen wir nicht Atomwaffen ein?"

Trump beunruhigt "Warum setzen wir nicht Atomwaffen ein?"

Er gilt als aufbrausend und extrem empfindlich: Mit einer neuerlichen Äußerung zum Thema Atomwaffen treibt Präsidentschaftskandidat Trump nicht nur seinen politischen Widersachern die Sorgenfalten auf die Stirn.

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Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Donald Trump ein entspanntes Verhältnis zu Atomwaffen pflegt. Aber seine neuesten Äußerungen zum Thema machen Angst.

Quelle: Mark Wallheiser/AFP

Washington. Hillary Clinton hatte es in einer ihrer Wahlkampfreden bereits laut ausgesprochen : "Einen Mann, den man mit einem Tweet reizen kann, kann man unmöglich unser Atomwaffenarsenal anvertrauen", hatte die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten ihrem politischen Widersacher zugerufen. Gemeint ist natürlich Donald Trump. Der hatte in den vergangenen Wochen des öfteren mit zweifelhaften Aussagen Aufsehen erregt, zuletzt als er die Eltern eines gefallenen Soldaten öffentlich beleidigt hatte.

Die jüngste Äußerung dürfte die Diskussionen um die Zumutbarkeit des republikanischen Präsidentschaftskandidaten aufs Neue entfachen: "Wenn wir Atomwaffen haben, warum setzen wir sie nicht ein?", soll er seine außenpolitischen Berater bei einem Treffen gleich mehrfach gefragt haben. Das berichtet zumindest der US-Fernsehsender MSNBC.

"Sowas jagt Angst ein" - und provoziert

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Auf den Tisch war das Thema im politischen Morgenmagazin "Morning Joe" des Senders gekommen. Moderator Joe Scarborough hatte den einstigen Chef des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Michael Hayden, zu Gast. Der hatte von der Unterredung Trumps zuvor Wind bekommen und den Republikaner, wie auch Clinton, als unberechenbar eingestuft: "Sowas jagt deinen Freunden Angst ein und fordert deine Feinde heraus", sagte Hayden im TV.

Mit seinem entspannten Verhältnis zum Thema Atomwaffen war Trump bereits zuvor aufgefallen: So hatte er etwa angekündigt, den Islamischen Staat und den Krieg in Syrien gegebenenfalls auch mit Atomwaffen zu beenden. Zu den jüngsten Äußerungen hat Trump bislang nicht erneut Stellung bezogen.

RND/caro

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