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Trump verschiebt Vorstellung seines Vize

Wegen Anschlag in Nizza Trump verschiebt Vorstellung seines Vize

Donald Trump hat wegen dem Anschlag von Nizza seine Wahlkampfpläne geändert: Die für heute geplante Bekanntgabe seines Kandidaten für das Amt des US-Vizepräsidenten wurde verschoben.

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Verzichtet "im Lichte des schrecklichen Anschlags von Nizza" auf einen Wahlkampftermin: Donald Trump.

Quelle: dpa

Washington. Der Anschlag von Nizza wirkt sich auf den Präsidentschaftswahlkampf in den USA aus: Der Republikaner Donald Trump verschob die für Freitag geplante Vorstellung seines Kandidaten für den Posten des US-Vizepräsidenten. Er wolle "im Lichte des schrecklichen Anschlags von Nizza" auf den geplanten Pressetermin am Freitag verzichten, schrieb Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter.

Spekulationen über Gouverneur von Indiana

Offiziell gab Trump bislang nicht bekannt, wen er sich als Vizekandidaten an die Seite holen will. Die Entscheidung des voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten läuft nach übereinstimmenden Medienberichten aber offenbar auf den Gouverneur von Indiana, Mike Pence, hinaus.

Entsprechende Signale habe der Immobilienmilliardär an Parteikollegen ausgesandt, meldeten am Donnerstag mehrere US-Medien unter Berufung auf Parteikreise. Pence seinerseits habe Trumps Angebot angenommen, berichteten die Sender CNN und ABC. Die Zeitung "Indianapolis Star" berichtete, Pence verzichte auf seine Kampagne zur Wiederwahl als Gouverneur von Indiana, um sich der Kandidatur für die Vizepräsidentschaft widmen zu können.

Der 57-jährige Pence war bereits in den vergangenen Tagen von den US-Medien als einer der Top-Favoriten für die Vizekandidatur gehandelt worden. Auch genannt worden waren der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, und der frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich.

Was Pence Trump voraus hat

Anders als Trump verfügt Pence über praktische Regierungserfahrung. Seit mehr als drei Jahren ist er Gouverneur von Indiana, zuvor saß er über ein Jahrzehnt im US-Kongress. Pence gilt als Vertreter des evangelikal-religiösen Flügels der Republikaner, bei dem Trump bislang auf erhebliche Vorbehalte stößt.

Trump soll in der kommende Woche von einem Parteitag in Cleveland im Bundesstaat Ohio offiziell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert werden. Auch der Vizekandidat wird dann nominiert. 

afp/RND/zys

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