Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Türkei bestellt Botschafter wegen NDR-Satire ein
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Türkei bestellt Botschafter wegen NDR-Satire ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:19 29.03.2016
Wegen einer Erdogan-Satire ließ laut einem Medienbericht die Türkei den deutschen Botschafter einbestellen. Quelle: dpa/Archiv
Anzeige
Berlin

Der Diplomat Martin Erdmann habe sich am vergangenen Dienstag für eine knapp zweiminütige Satire aus der Sendung "extra 3" rechtfertigen müssen, die in der ARD am 17. März zu sehen gewesen sei, schreibt "Spiegel Online". Es habe sich um ein Lied mit dem Titel "Erdowie, Erdowo, Erdogan" über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan gehandelt. Das Auswärtige Amt war am Montagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Im Text des Liedes mit dem Refrain "Erdowie, Erdowo, Erdowahn" heißt es zum Beispiel: "Er lebt auf großem Fuß, der Boss vom Bosporus." Dazu werden Bilder von Erdogans neuem Palast gezeigt, der wegen seiner Größe und Kosten umstritten ist. Zu Bildern von der Abführung eines Journalisten und der Erstürmung einer Redaktion lautet der Text: "Ein Journalist, der irgendwas verfasst, was Erdogan nicht passt, ist morgen schon im Knast." Bilder eines Treffens zwischen dem türkischen Präsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), bei dem sich beide die Hände schütteln, sind unterlegt mit dem Text "Sei schön charmant, denn er hat Dich in der Hand".

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein warmer Ostersonntag, der Park in der Millionenmetropole Lahore ist voll mit Familien. Ganz in der Nähe der Kinderschaukeln sprengt sich ein Attentäter in die Luft, mindestens 75 Menschen sterben, darunter 29 Kinder. Mittlerweile haben die pakistanischen Behörden die ersten Verdächtigen festgenommen. 

28.03.2016

Mit Steinen und Feuerwerkskörpern haben Kurden am Sonntag eine von Türken organisierte Anti-Terror-Demonstration in Aschaffenburg angegriffen. Anschließend verbarrikadierten sich die Täter in einem Haus und attackierten vom Dach aus die Polizei, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte. 

28.03.2016

Nach den Brüsseler Anschlägen hat sich die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf 35 erhöht. 31 Menschen seien am Dienstag am Flughafen oder in der U-Bahn getötet worden, vier weitere erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen, die drei Selbstmordattentäter kommen noch hinzu.

28.03.2016
Anzeige