Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Türkische Armeeführung tritt geschlossen zurück

Streitkräfte Türkische Armeeführung tritt geschlossen zurück

Der türkische Generalstabschef Isik Kosaner hat am Freitag mitsamt der Armeeführung unerwartet seinen Rücktritt erklärt. Auch die drei Kommandeure der Landstreitkräfte, der Marine und der Luftwaffe hätten ihre Ämter niedergelegt, berichteten türkische Fernsehsender weiter. Zuvor hatte es ein Treffen Kosaners mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und Staatspräsident Abdullah Gül gegeben.

Voriger Artikel
Hochspannung im US-Schuldendrama
Nächster Artikel
Noch immer kein Durchbruch im US-Finanzstreit
Quelle: dpa

Istanbul. Die einst politisch einflussreiche Armeeführung hat in den vergangenen Jahren erheblich an Macht verloren. Sie liegt mit der Regierung Erdogan zudem wegen der juristischen Verfolgung von aktiven und pensionierten Offizieren über Kreuz, denen Staatsanwälte eine Verschwörung gegen Erdogans islamisch-konservative Regierung vorwerfen. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Festnahmen.

Zudem brach mehrfach Streit um Personalfragen aus. Früher konnte die Armee, die sich in der Tradition von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk als Verfechter der Trennung von Staat und Religion sieht, in aller Regel ihre Personalvorstellungen durchsetzen. Die islamisch-konservative AKP von Ministerpräsident Erdogan ist dagegen bemüht, den Einfluss der Armee auf die Politik des Landes zurückzudrängen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
Niedersächsischer Landtag beschließt Auflösung

Nach knapp 20 Minuten war alles vorbei: Per namentlicher Abstimmung haben die Abgeordneten des Landtags die Auflösung des Parlaments beschlossen. Damit ist der Weg für die Neuwahlen endgültig frei.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr