Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt US-Politiker Weiner tritt nach Cybersex-Affäre zurück
Nachrichten Politik Deutschland / Welt US-Politiker Weiner tritt nach Cybersex-Affäre zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:12 16.06.2011
Anthony Weiner hatte über seinen Twitter-Account anzügliche Fotos verschickt. Quelle: dpa
Anzeige
Washington

Der wegen einer Cybersex-Affäre in die Schlagzeilen geratene US-Abgeordnete Anthony Weiner tritt zurück. Er werde diesen Schritt noch an diesem Donnerstag bekanntgeben, berichteten Medien unter Berufung auf Freunde des Politikers. Bereits zuvor hatte sich der Demokrat in therapeutische Behandlung begeben, um ein „besserer Ehemann“ und ein „gesünderer Mensch“ zu werden, wie eine Sprecherin sagte. Weiner ist mit einer hochrangigen Mitarbeiterin von US-Außenministerin Hillary Clinton verheiratet.

In den vergangenen drei Wochen waren eine Reihe von anzüglichen Fotos des 46-Jährigen im Internet aufgetaucht. Weiner, der bislang als hoffnungsvoller politischer Aufsteiger in der Partei von Präsident Barack Obama galt, räumte schließlich ein, mit sechs Frauen „unangemessene Kommunikation“ via Twitter und Facebook geführt zu haben. Der Druck auf ihn, sein Amt aufzugeben, war in dieser Woche immer stärker geworden.

dpa/frx

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das politische Chaos in Griechenland wächst. Jetzt muss Ministerpräsident Papandreou auch noch gegen Widerstand in den eigenen Reihen kämpfen. Die EU will Athen eine Verschnaufpause verschaffen.

16.06.2011

In Deutschland brechen weniger junge Menschen ein Studium ab oder dehnen es in die Länge. Niedersachsens Studenten sind dabei besonders erfolgreich.

16.06.2011

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) warnt vor einer wachsenden Gefahr von Cyber-Angriffen auf die Strom- und Wasserversorgung in Deutschland. Um gegen Bedrohungen aus dem Internet gefeit zu sein, eröffnet der Minister am Donnerstag das Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn.

16.06.2011
Anzeige