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Obama kommt im April nach Hannover

Industriemesse Obama kommt im April nach Hannover

US-Präsident Barack Obama kommt im April nach Deutschland, trifft mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen und wird dabei die Industriemesse in Hannover eröffnen. Das teilte das Weiße Haus am Mittwochabend mit.

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Treffen sich in Deutschland: US-Präsident Barack Obama wird im April mit Kanzlerin Angela Merkel sprechen. Außerdem besucht er die Industriemesse in Hannover.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Es sei der erste Besuch eines amtierenden US-Präsidenten auf der weltgrößten Industriemesse, teilten das Weiße Haus und die Deutsche Messe AG am Mittwochabend mit. Die USA sind 2016 das Partnerland der Messe.

Im idyllischen Krün scherzen Barack Obama und Angela Merkel vor dem G7-Gipfel miteinander. Der US-Präsident wird bei seinem Besuch begeistert gefeiert.

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Vom 25. bis 29. April zeigen nach Angaben der Veranstalter rund 5000 Industrieunternehmen aus 70 Ländern in der niedersächsischen Landeshauptstadt ihre Produkte. Obama wird den Angaben zufolge zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am 24. April kommen. Am Tag darauf ist der traditionelle Messerundgang Merkels vorgesehen.

Obama habe auf der Messe eine einzigartige Gelegenheit, Amerikas Innovationen sowie seinen Erfindergeist zu unterstreichen und für Investitionen in den USA zu werben, hieß es in der Mitteilung. Beim fünften Deutschland-Besuch des US-Präsidenten werde es auch darum gehen, die Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) voranzutreiben.

Während US-Präsident Barack Obama zahlreiche offizielle Termine wahrnimmt, ist auch für First Lady Michelle sowie die Kinder ein Begleitprogramm in Berlin zusammengestellt. Auf dem Plan stehen: Kultur, Sightseeing und Shoppen.

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"Die Zusage Obamas ist ein großartiges Signal für die internationale Strahlkraft der Hannover Messe", erklärte Jochen Köckler vom Vorstand der Deutschen Messe AG. "Und das Timing ist perfekt: Die USA haben sich im Zuge ihrer Re-Industrialisierung zu einem höchst attraktiven Geschäftspartner für die Industrie entwickelt und sind etwa für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau mittlerweile Exportmarkt Nummer eins."

Der Besuch sei Ausdruck der dauerhaften politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Amerikanern und Deutschen, erklärte das Weiße Haus. Er zeige auch, dass die USA der Förderung von Handel und Investitionen als Motoren für neue Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum auf beiden Seiten des Atlantiks verpflichtet seien.

Der letzte Besuch des US-Präsidenten in Deutschland ist nicht so lange her: Obama war im Juni 2015 zum G-7-Gipfel ins bayerische Schloss Elmau gereist, im Juni 2013 hatte er bei einem Staatsbesuch in Deutschland eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehalten.

dpa/afp

Sicherheitsstufe so hoch wie noch nie

Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Hannover Messe sind im kommenden Jahr so hoch wie nie zuvor. US-Präsident Barack Obama eröffnet die weltgrößte Industrieschau im April gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Obama ist der Staatsgast mit den höchsten Sicherheitsanforderungen", sagte der Pressesprecher der Hannover Messe, Onuora Ogbukagu, am Donnerstag. Diese würden in enger Abstimmung mit der Leibgarde des US-Präsidenten (Secret Service) und dem Bundeskriminalamt (BKA) entsprechend umgesetzt.

Der Aufwand werde noch größer sein als beim russischen Präsidenten Wladimir Putin, der 2013 beim Rundgang mit Merkel über die Hannover Messe von halbnackten Femen-Aktivistinnen angegangen worden war. Die fünf Frauen waren damals erst von Leibwächtern gestoppt worden. Obama kommt, weil die Vereinigten Staaten 2016 erstmals Partnerland der Messe sind. Der Präsident will Amerikas Erfindergeist unterstreichen und für Investitionen in den USA werben, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses.

Nach der Eröffnung der Messe am 24. April abends wird Obama nach bisheriger Planung auch am 25. April mit Merkel den traditionellen Rundgang über das Gelände absolvieren. Dabei soll die Messe bereits für normale Besucher geöffnet sein, sagte Sprecher Ogbukagu. "Wir wollen den reinen Messeverlauf möglichst wenig beeinträchtigen."

lni

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