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USA wollen bei Auslieferung von Gülen helfen

US-Vizepräsident Biden in der Türkei USA wollen bei Auslieferung von Gülen helfen

US-Vizepräsident Joe Biden hat der Türkei Hilfe bei den formalen Vorarbeiten zu einer möglichen Auslieferung des im US-Exil lebenden Predigers Fethullah Gülen zugesichert.

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40 Tage nach dem Putschversuch in der Türkei ist der US-Vizepräsident Joe Biden in Ankara zu einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Ankara eingetroffen.

Quelle: Turkish Prime Minister Press Office

Istanbul. Der US-Vizepräsident Biden sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Ankara: "Wir haben keinerlei Interesse daran, irgendwen zu beschützen, der einem Verbündeten Schaden zugefügt hat, aber wir müssen die üblichen rechtlichen Voraussetzungen einhalten."

Nur ein Gericht kann über Auslieferung entscheiden

Biden betonte, dass nur ein Gericht über die Auslieferung Gülens entscheiden könne. Nach Angaben aus US-Regierungskreisen arbeiten mehr Rechtsexperten des Justizministeriums an dem Fall "als bei irgend einem anderen Auslieferungsgesuch der jüngeren Vergangenheit". Der Prediger lebt seit 1999 in den USA. Die Türkei macht ihn für den Putschversuch am 15. Juli verantwortlich und hat einen Auslieferungsantrag gestellt.

Der türkische Ministerpräsident Yildirim appellierte an die USA, hinsichtlich der Auslieferung des "Terroristenführers" Gülens "keine Zeit zu verlieren". Dies sei "die größte Erwartung", die das türkische Volk habe, sagte Yildirim nach dem Treffen mit Biden. Wenn das Auslieferungsverfahren beschleunigt werden könne, werde dies dazu beitragen, die "Enttäuschung" in der Türkei zu überwinden. "Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass die tiefverwurzelten Beziehungen (zwischen der Türkei und den USA) Schaden nehmen", sagte Yildirim. Er dankte Biden zugleich für die "Sensibilität", die er in dieser Frage gezeigt habe.

dpa/RND

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