Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Ukrainischer Botschafter warnt vor Flüchtlingswelle
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Ukrainischer Botschafter warnt vor Flüchtlingswelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:00 19.08.2016
Ukrainische Soldaten: „Sollte Russland einen neuen militärischen Angriff auf die Ukraine wagen, müsste man mit einem Flüchtlingsstrom rechnen", warnt der ukrainische Botschafter Andreij Melnyk. Quelle: Anastasia Vlasova, EPA
Anzeige
Berlin

Die verzweifelten Menschen würden bestimmt nicht nach Russland flüchten, sondern eher in die umgekehrte Richtung, sagte Melnyk den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), zu dem die HAZ gehört. „Die Entfernung von Berlin bis zur ukrainischen Grenze beträgt weniger als 900 Kilometer“, erklärte der ukrainische Diplomat. Nach Angaben Melnyks befinden sich zurzeit 1,7 Millionen Ukrainer auf der Flucht vor den anhaltenden Kämpfen in der Ostukraine. Hunderttausende seien aus ihren Dörfern vertrieben worden.

Laut Melnyk verfügt die Ukraine über zahlreiche Beweise und Hinweise darauf, dass sich Russland auf eine Ausweitung des Krieges vorbereitet. Der Botschafter sprach von großen militärischen Manövern auf der Krim, verstärkten Waffentransporten sowohl auf die annektierte Halbinsel als auch in die besetzten Gebiete von Donezk und Lugansk im Osten des Landes. Außerdem gebe es  eine nie da gewesene Konzentration russischer Truppen entlang der Staatsgrenze zur Ukraine.

RND

Wenn es regnet, wird es im Innenraum etwas feucht: Der hochmoderne Bundeswehr-Schützenpanzer Puma ist undicht – durch die Dachluke kann Wasser eintreten.

19.08.2016

Neuer Rückschlag für Donald Trumps Präsidentschaftswahlkampf: Der Wahlkampfmanager des Republikaners, Paul Manafort, ist zurückgetreten. Ihm werden finanzielle Verstrickungen in der Ukraine vorgeworfen.

19.08.2016

Keine Burka am Steuer, in Schulen, Kindergärten, Gerichtssälen oder bei Demonstrationen: Die Unionsinnenminister wollen eine Vollverschleierung in Teilen der Öffentlichkeit verbieten und Verstöße als Ordnungswidrigkeit bestrafen. Außerdem fordern sie 15.000 neue Polizisten in Bund und Ländern.

19.08.2016
Anzeige