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Sachsen-Anhalt: AfD in Umfrage vor der SPD

Landtagswahl Sachsen-Anhalt: AfD in Umfrage vor der SPD

Die Landtagswahlen am 13. März könnten mit einigen Überraschungen enden. In Sachsen-Anhalt steht die AfD in Umfragen vor der SPD. In Baden-Württemberg müssen CDU und SPD mit einem Debakel rechnen.

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Quelle: Peter Gercke/dpa

Stuttgart/Mainz/Magdeburg. Infratest dimap veröffentlichte am Donnerstag eine neue Umfrage zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März. Die Forscher befragten dafür jeweils mehr als 1000 Wahlberechtigte in den drei Bundesländern – und zwar zwischen dem 29. Februar und dem 2. März. Die Umfrage wurde von den ARD-"Tagesthemen" in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse im Überblick:

In Baden-Württemberg sagt Infratest dimap ein Debakel für CDU und SPD vorher. Die Umfrage im Südwesten sieht die Union bei 28 Prozent und damit erstmals unter der Marke von 30 Prozent. Die SPD kommt demnach auf 13 Prozent und liegt damit gleichauf mit der AfD. Stärkste Kraft sind nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit 32 Prozent. Grüne und SPD, die das Land seit fünf Jahren regieren, hätten keine Mehrheit mehr. Könnten die Bürger ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 64 Prozent für Amtsinhaber Kretschmann und nur 17 Prozent für CDU-Herausforderer Guido Wolf entscheiden.

In Rheinland-Pfalz könnte es der Umfrage zufolge weder – wie bisher – für ein rot-grünes, noch ein schwarz-gelbes Bündnis reichen. Bei der Befragung kam die CDU auf 36 Prozent, die SPD landete bei 34 Prozent. Die AfD verbuchte 9 Prozent, die Grünen kamen auf 7 Prozent. Auf die FDP entfielen 5 Prozent, die Linke würde mit 4 Prozent den Einzug in den Mainzer Landtag verpassen.

In Sachsen-Anhalt landete die AfD in der Erhebung mit 19 Prozent erneut vor der SPD. Es ist die zweite Umfrage in Folge, die die Rechtspopulisten als drittstärkste Kraft vor der SPD sieht. Die Sozialdemokraten kämen demnach nur noch auf 15 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff bliebe mit 31 Prozent stärkste Kraft. Damit wäre eine Fortsetzung der jetzigen schwarz-roten Koalition nach der Wahl am 13. März äußerst knapp möglich. Die Linke käme auf 21 Prozent. Die Grünen wären mit 5,5 Prozent wieder im Landtag, die FDP (4,5 Prozent) nicht.

dpa

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