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Union trägt Hauptschule zu Grabe

Oberschule wird eingeführt Union trägt Hauptschule zu Grabe

Nach der Abschaffung der Wehrpflicht und dem Atomausstieg wollen die Christdemokraten einen weiteren Grundsatz ihrer bisherigen Politik aufgeben: Die Union hat das Ende des dreigliedrigen Schulsystems eingeläutet und möchte neben dem Gymnasium eine Oberschule einführen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Berlin. In einem Leitantrag, der nächste Woche vom Bundesvorstand verabschiedet werden soll, spricht sich die Parteispitze dafür aus, die Hauptschule aufzugeben.

„Wir haben zu viele Schulformen, die Eltern, Schüler und Lehrer gleichermaßen verwirren. Deshalb treten wir für eine Reduzierung der Schulformen und die Einführung des Zwei-Wege-Modells ein: Gymnasium und Oberschule“, heißt es in dem 30-seitigen Papier, das dieser Zeitung vorliegt. Die neue Oberschule soll Hauptschule und Realschule vereinen. Umstritten ist allerdings noch die Frage, ob an der Oberschule auch das Abitur abgelegt werden kann. Gleichwohl soll sie einen gleichwertigen Weg in die berufliche Bildung oder zur allgemeinen Hochschulreife eröffnen.

Über diesen Leitantrag soll auf dem Bundesparteitag im November abgestimmt werden. Wie es gestern im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin hieß, wird mit einer breiten Debatte gerechnet, die auch ausdrücklich erwünscht sei. Als ein Einschwenken auf die Bildungspolitik von Rot-Grün versteht die CDU diese Kursänderung nicht. „Wir müssen aber eine Antwort darauf finden, dass den Hauptschulen die Schüler fernbleiben“, sagt Michael Grosse-Brömer, Chef der niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten.

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