Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Verhandlungen im Kita-Streit unterbrochen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Verhandlungen im Kita-Streit unterbrochen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:15 29.09.2015
Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, vor Gesprächsbeginn im Radisson Blu Hotel in Hannover. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Im festgefahrenen Kita-Tarifkonflikt sind die Verhandlungen am Dienstagabend unterbrochen worden. Die Gespräche sollen am Mittwochmorgen in Hannover fortgesetzt werden, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mitteilten. Über den Stand der Verhandlungen machten sie keine Angaben.

Arbeitgeber und Gewerkschaften verhandeln seit Montag wieder miteinander. Sollten die Gespräche scheitern, drohen neue, massive Streiks in den Kitas. Die Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatten einen Ende Juni vorgelegten Schlichterspruch jeweils mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Gewerkschaften hatten für die 240.000 Beschäftigten des kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensts neue Eingruppierungsregeln und Tätigkeitsmerkmale gefordert, was ihren Angaben nach letztlich zu im Schnitt zehn Prozent mehr Gehalt führen sollte. Die Empfehlungen des Schlichterspruchs lagen deutlich darunter. Vor der Schlichtung hatte es bereits wochenlange Streiks gegeben.

dpa/afp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einen Tag nachdem die Provinzhauptstadt Kundus in die Hände der Taliban gefallen ist, haben Regierungstruppen eine Gegenoffensive gestartet, um die radikalen Islamisten zurückzuschlagen. Unterstützt wurden sie von US-Kampffliegern.

02.10.2015

Knapp sechs Wochen nach dem Gewaltausbruch in der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge im thüringischen Suhl hat die Polizei landesweit 15 Verdächtige festgenommen. Der Großeinsatz bgeann um 6.30 Uhr, sagte ein Polizeisprecher in Suhl. Die Beamten durchkämmten mehrere Unterkünfte im Freistaat.

29.09.2015

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schafft ein Milliarden-Polster zur Finanzierung der Flüchtlingskrise in den kommenden Jahren. Dazu wird eine Rücklage von fünf Milliarden Euro gebildet, die ab dem Jahr 2016 genutzt werden kann.

29.09.2015
Anzeige