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Putin deutet Bewegung im Ukraine-Konflikt an

Verlängerung der EU-Sanktionen Putin deutet Bewegung im Ukraine-Konflikt an

Russlands Präsident Wladimir Putin deutet beim Ukraine-Konflikt Beweglichkeit an. Falls es Fortschritte für eine Friedenslösung in der Ostukraine gebe, könnte Russland als ersten Schritt seine Sanktionen gegen die EU aufheben.

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Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi im Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin – unter anderem war die Verlängerung der EU-Sanktionen Thema.

Quelle: EPA/SERGEY CHIRIKOV

St. Petersburg. Das sagte Putin am Freitag in St. Petersburg nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Moskau müsse aber sicher sein, von der EU "nicht reingelegt" zu werden. Es müsse klar sein, dass Europa Druck auf Kiew ausübe, die Vereinbarungen von Minsk zu erfüllen.

Im Osten der Ukraine herrscht seit 2014 Krieg zwischen prorussischen Separatisten, die von Russland verdeckt Militärhilfe erhalten, und ukrainischen Truppen. Mehr als 9400 Menschen sind bislang getötet worden. Die EU hat Russland wegen seines Eingreifens mit Sanktionen belegt, die kommende Woche in Brüssel zur Verlängerung anstehen. Renzi versprach Putin, dafür zu sorgen, dass dies nicht automatisch geschieht, sondern offen diskutiert wird.

Sanktionen wegen der illegalen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland 2014 waren am Freitag verlängert worden. Bei dem Besuch von Renzi auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg schlossen Firmen beider Länder eine Reihe von Verträgen. Putin sagte zu, dass 2017 ein italienischer Astronaut auf die Internationale Raumstation ISS fliegen solle.

RND/dpa

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