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Verletzte bei Anschlag in Istanbul

Angriff galt wohl der Armee Verletzte bei Anschlag in Istanbul

In Istanbul sind bei einem Anschlag auf die türkische Armee Medienberichten zufolge mindestens acht Menschen verletzt worden.

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Bei einem mutmaßlichen Autobombenanschlag in Istanbul sind mehrere Menschen verletzt worden.

Quelle: Witschel (Archivbild)

Istanbul. Wie die Fernsehsender NTV und CNN-Türk berichteten, ging am Donnerstag in der Nähe einer Kaserne im Stadtviertel Sancaktepe im asiatischen Teil der Millionen-Metropole eine Autobombe hoch. Unter den Verletzten waren nach Angaben von Istanbuls Gouverneur Vasip Sahin fünf Soldaten. Die Autobombe ging den Berichten zufolge hoch, als ein Transportfahrzeug der Armee vorbeifuhr. Auf den Fernsehbildern war ein ausgebranntes Autowrack zu sehen. Auf Bildern von Überwachungskameras, die ebenfalls im Fernsehen gezeigt wurden, war die starke Explosion zu erkennen, die parkende Autos erschütterte und Äste von Bäumen abriss.

Das Militärfahrzeug war den Berichten zufolge zum Zeitpunkt der Explosion rund 30 Meter weit entfernt, was der Grund für die vergleichsweise geringe Zahl der Verletzten sein könnte.

In der Türkei gab es in den vergangenen Monaten mehrere schwere Anschläge. Im März sprengte sich auf einer Istanbuler Einkaufsstraße ein Selbstmordattentäter in die Luft. Er riss vier ausländische Touristen mit in den Tod, darunter drei Israelis. Die türkische Regierung schrieb die Tat der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) zu. Im Januar waren bei einem Selbstmordanschlag in Istanbul zwölf deutsche Touristen getötet worden. Auch diesen Anschlag soll die IS-Miliz verübt haben. Im Februar und im März wurden zudem mehr als 60 Menschen bei Anschlägen auf türkische Sicherheitskräfte im Zentrum Ankaras getötet. Zu ihnen bekannte sich eine Splittergruppe der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Bereits seit dem vergangenen Sommer gilt in der Türkei wegen des Wiederaufflammens des Kurdenkonflikts und mehrerer Attentate des IS die höchste Alarmstufe.

afp

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