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Hamburg

Verletzte bei Krawallen nach NPD-Kundgebung


In Hamburg sind bei Krawallen nach einer Kundgebung der NPD am Freitagabend zwölf Polizisten verletzt und etwa 50 gewaltbereite Gegendemonstranten festgenommen worden, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte.
 Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und der Polizei

Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und der Polizei

© Simon Straubel/ddp

Um Angriffe abzuwehren, musste die Polizei Schlagstöcke einsetzen und in einem Fall einen Warnschuss abgeben. Beim sogenannten Schanzenfest am Abend rechnete die Polizei mit weiterer Randale.

Anlass der Ausschreitungen am Freitagabend war eine Kundgebung von 87 NPD-Anhängern, die die 2000 eingesetzten Polizisten vor etwa 600 gewaltbereiten Gegendemonstranten schützen mussten, wie die Polizei weiter mitteilte. Dabei sei ein mit zwei Beamten besetzter Streifenwagen mit Steinen beworfen worden. Nachdem eine große Gehwegplatte durch die Heckscheibe des Autos geschleudert worden sei, habe einer der beiden Polizisten einen Warnschuss abgegeben, wodurch aber niemand verletzt worden sei.

Während des für Samstagabend angekündigten Schanzenfestes in Hamburg rechnete die Polizei erneut mit Ausschreitungen und brennenden Barrikaden wie in den vergangenen Jahren auch. Insgesamt seien 2000 Beamte in Bereitschaft.

AFP

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