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Bundeswehr-Panzer Puma ist undicht

Leck an der Dachluke Bundeswehr-Panzer Puma ist undicht

Wenn es regnet, wird es im Innenraum etwas feucht: Der hochmoderne Bundeswehr-Schützenpanzer Puma ist undicht – durch die Dachluke kann Wasser eintreten.

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Der hochmoderne Bundeswehr-Schützenpanzer Puma ist undicht – durch die Dachluke kann Wasser eintreten.

Quelle: Holger Hollemann/dpa

Berlin. Das Verteidigungsministerium bestätigte am Freitag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach der Bundeswehr-Schützenpanzer Puma undicht ist. Dies habe aber "keinerlei Auswirkung auf die Nutzung" des Fahrzeugs, betonte eine Sprecherin.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte unter Berufung auf das Ministerium berichtet, bei starkem Regen dringe Wasser in die "Zwei-Mann-Luke im hinteren Kampfraum" ein. Weil eine Dichtung defekt sei, werde es im Innenraum "leicht nass", bestätigte die Sprecherin des Ministeriums.

Hersteller bessern nach

Das Problem sei aber bei allen seit dem Frühjahr ausgelieferten Puma-Panzern bereits behoben. Die 63 zuvor ausgelieferten Panzer würden nach und nach auf Kosten der Industrie ausgebessert.

Es sind nicht die ersten Probleme mit den neuen Schützenpanzern. Bereits nach der ersten – mehr als vier Jahre verspäteten – Auslieferung im Juni 2015 waren Qualitätsmängel an den Kampffahrzeugen festgestellt worden.

Kritik an der Ausrüstung

Anfang März waren laut Rüstungsbericht erst 60 Fahrzeuge ausgeliefert worden – gemäß Vertrag hätten es 119 Fahrzeuge sein müssen. Die Bundeswehr hat insgesamt 350 Panzer für 4,3 Milliarden Euro bei den Unternehmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann geordert.

Der Puma soll den seit mehr als 40 Jahren genutzten Marder ersetzen. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kritik am Zustand der Bundeswehr-Ausrüstung und der mangelnden Einsatzbereitschaft etwa von Flugzeugen und Hubschraubern gegeben.

dpa/RND

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