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"Einsatz ist gefährlich für unsere Soldaten"

Von der Leyen über Mali "Einsatz ist gefährlich für unsere Soldaten"

Deutsche Blauhelmsoldaten sollen in Mali für Frieden sorgen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) warnt vor den möglichen Folgen „eines der gefährlichsten Missionen“, an denen sich die Bundeswehr beteiligt.

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"Nordmali ist sehr unruhig, entsprechend gefährlich ist der Einsatz für unsere Soldaten“: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch mit Ulrike Demmer, RND-Büroleiterin in Berlin.

Quelle: RND

Berlin. "Nordmali ist sehr unruhig, entsprechend gefährlich ist der Einsatz für unsere Soldaten", sagte von der Leyen im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem die HAZ gehört. "Wir beteiligen uns dort an einer der gefährlichsten Missionen der Vereinten Nationen, das sollten wir nicht unterschätzen."

Die Bundesregierung hat Anfang Januar beschlossen, dass sich Deutschland im Rahmen der VN-Mission MINUSMA verstärkt in dem westafrikanischen Land engagieren soll, um zur Stabilisierung Malis beizutragen. Der Bundestag stimmt am Donnerstag über die Ausweitung der Bundeswehreinsätze in Mali.

Die Verteidigungsministerin rechnet mit einem langen Einsatz. "Wir sollten mit Geduld an diese Aufgabe herangehen, die wir ja erst beginnen", sagte von der Leyen. Ziel sei es, Mali in die Lage zu versetzen, sich selber gegen Terror und Zerfall zur Wehr zu setzen und wieder auf eignen Beinen zu stehen. "Das wird dauern."

Im gefährlichen Norden des westafrikanischen Mali sollen künftig bis zu 650 deutsche Blauhelmsoldaten zur Durchsetzung eines Friedensabkommens zwischen Regierung und Rebellengruppen beitragen. Ihre Hauptaufgabe wird die Aufklärung der Lage unter anderem mit Drohnen sein.

Von Ulrike Demmer

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