Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Millionäre unterstützen die AfD
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Millionäre unterstützen die AfD
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:02 03.03.2016
"Da gibt es irgendjemanden, der uns offenbar etwas Gutes will": Der Landesvorsitzende der Partei AfD (Alternative für Deutschland) in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa
Anzeige
Berlin

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, finanzieren zwölf Millionäre eine Anzeigenkampagne, die zur Wahl der rechtspopulistischen Partei aufruft. Die AfD-Spitzenkandidaten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beteuern, nichts von der Aktion und den Urhebern zu wissen.

In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind Hunderte von Großflächenplakaten aufgestellt worden, auf denen für die AfD geworben wird. Mit einem Motiv wird auf die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln Bezug genommen. Dort ist ein weinendes Mädchen zu sehen, dazu die Aufschrift: "Köln – Stuttgart – Hamburg ... Mehr Sicherheit für unsere Frauen und Töchter." Ein einziges Großflächenplakat kostet rund 1200 Euro, die AfD selbst verfügt noch über keinen großen Wahlkampfetat, da sie bisher nur in wenigen Parlamenten vertreten ist.

In der "Rhein-Zeitung" äußerte sich der pfälzische AfD-Spitzenkandidat Uwe Junge. Die Partei, sagte er, habe die Plakate nicht beauftragt. "Da gibt es irgendjemanden, der uns offenbar etwas Gutes will." Junge erklärte, das Thema – die Silvestervorfälle – selbst nicht im Wahlkampf aufgreifen zu wollen.

 

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz rechnet mit einer Zunahme der Gewalt gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte in Sachsen. Von Brandanschlägen wie in den 90er Jahren sei man "nur wenige Schritte entfernt".

03.03.2016

Er riskierte lieber sein Leben, als Deutschland zu verlassen: Ein Flüchtling hat sich am Flughafen Köln/Bonn aus sieben Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Die Polizei schob daraufhin nur seine Schwester ab.

03.03.2016

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz warnt vor dem nächsten EU-Gipfel am Montag vor einem Scheitern der EU. Gleichzeitig unterstützt er SPD-Parteichef Sigmar Gabriel bei der Forderung nach einem Solidarpakt für die Bevölkerung in Deutschland.

03.03.2016
Anzeige