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Weitere "Tornados" zum Anti-IS-Einsatz gestartet

Aufklärungsjets Weitere "Tornados" zum Anti-IS-Einsatz gestartet

Der Einsatz deutscher Aufklärungsjets über Syrien rückt näher. Weitere „Tornados“ werden jetzt in die Türkei verlegt, um von dort die internationale Koalition gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu unterstützen.

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„Tornado“-Aufklärungsjet der Luftwaffe.

Quelle: dpa

Vom schleswig-holsteinischen Fliegerhorst Jagel sind am Dienstag zwei weitere "Tornado"-Aufklärungsjets zum Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gestartet. Ziel der beiden Jets ist der Nato-Stützpunkt Incirlik in der Türkei. Ab Mitte Januar sollen von dort aus insgesamt sechs deutsche "Tornados" zu Aufklärungsflügen nach Syrien abheben. Ebenfalls am Dienstag sollten zwei weitere Maschinen von Büchel (Rheinland-Pfalz) aus mit dem Ziel Türkei abfliegen. An Bord sind jeweils ein Pilot und ein Waffensystemoffizier. Auf ihrem Weg in die Türkei werden die Tornados in der Luft betankt, sagte der Sprecher. Der Einsatz in Syrien gilt als eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der Bundeswehr. 

Bereits am Montag flogen von Hamburg mit einem Airbus rund 100 Soldaten der Luftwaffe zu ihrem Syrien-Einsatz Richtung Türkei ab. Dabei handelt es sich um Piloten, Techniker und Bodenpersonal. Auch Fachleute, die das Bildmaterial der geplanten Aufklärungsflüge auswerten sollen, gehören zum Team. Der größte Teil der Soldaten kommt nach Angaben der Luftwaffen aus Jagel, weitere aus Büchel sowie vom Zentrum Luftoperationen am Standort Kalkar/Uedem in Nordrhein-Westfalen. Die ersten zwei „Tornado“-Jets aus Jagel waren bereits Mitte Dezember in die Türkei gestartet. Diese Maschinen werden nach Angaben der Luftwaffe voraussichtlich in der zweiten Januarwoche durch andere „Tornados“ aus Deutschland mit Aufklärungstechnik ersetzt.

Deutschland unterstützt die internationale Anti-IS-Koalition auch mit einem Tankflugzeug und einer Fregatte, die einen französischen Flugzeugträger sichert.

dpa

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