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WhatsApp soll strenger reguliert werden

Datenschutz WhatsApp soll strenger reguliert werden

Was Messenger-Dienste wie WhatsApp und Co. mit ihren Nutzerdaten machen, bestimmen sie immer noch überwiegend selbst. Das soll sich bald ändern, wenn es nach den Plänen der EU-Kommission geht.

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Die EU-Kommission will Dienste wie WhatsApp stärker regulieren.

Quelle: dpa

London/Brüssel. Die EU-Kommission will laut einem Zeitungsbericht Online-Kommunikationsdienste wie WhatsApp oder Skype enger an die Leine nehmen. In der anstehenden Neuregelung der Telekommunikations-Branche sollten Konzerne wie Facebook und Microsoft mit ihren Web-Angeboten strengeren Regeln unterworfen werden, schrieb die "Financial Times" am Montag unter Berufung auf interne Dokumente der Behörde. WhatsApp gehört zu Facebook, Skype zu Microsoft. Betroffen wären aber auch Konkurrenten wie Google und andere, die ähnliche Services anbieten. Die EU-Kommission äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht.

Neue Vorschriften für Nutzer-Daten

Die Aufseher wollen den mehrheitlich aus den USA stammenden Tech-Konzernen demnach auferlegen, sich an bestimmte Sicherheits- und Vertraulichkeitsregeln zu halten. Zudem wolle Brüssel den Firmen stärker vorschreiben, wie sie mit den Daten der Nutzer Geld verdienen könnten. Die Neuordnung der Regulierung für den Telekommunikationsbereich steht im September an.

Eine stärkere Aufsicht über die US-Softwareriesen wäre auch ein Lobbyerfolg der europäischen Telekom-Branche.

Telekom-Konzern fordern gleiche Bedingungen

Konzerne wie die Deutsche Telekom, Telefónica oder Vodafone beklagen sich seit Jahren, dass sie als Netzbetreiber einer strikteren Regulierung unterworfen würden als Anbieter von Online-Diensten. Dabei geht es auch um vorgeschriebene Überwachungs-Schnittstellen für Sicherheitsbehörden. Die Telekom-Konzerne fordern gleiche Rahmenbedingungen - und dabei bevorzugt eine Lockerung der Regulierung. Sie kritisieren auch, dass die US-Firmen Geld mit Online-Kommunikation verdienten, ohne selbst in die dafür notwendigen Netze investieren zu müssen. Die Anbieter kontern, ihre Dienste machten mobile Internet-Anschlüsse für Verbraucher erst attraktiv.

dpa/RND

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