Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
"VW wird nicht mehr das sein, was es mal war"

Wolfgang Schäuble: "VW wird nicht mehr das sein, was es mal war"

Einen strukturell stark umgebauten VW-Konzern erwartet Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble als Ergebnis der VW-Affäre. In einem Interview sagte der CDU-Politiker angesichts der Folgen des Abgas-Betrugs: „Man steht fassungslos davor und sieht doch immer wieder, wie das endet.“

Voriger Artikel
Putin lässt in Syrien bomben
Nächster Artikel
290 000 Flüchtlinge noch nicht registriert
Quelle: dpa/Archiv

Wie schon bei der Finanzmarktkrise stelle sich heraus, dass der globale Wettbewerb, „wenn man auf dem Weltmarkt erfolgreich sein will, unglaublich brutal“ sei. Immer wollten alle „die Größten“ seien. Bei diesem Streben spiele auch Gier immer eine Rolle. „Nicht nur unter den Banken. Es ist auch die Gier nach Ruhm, nach Anerkennung“, sagte Schäuble dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem außer der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung mehr als 30 Tageszeitungen angehören.

Mit Blick auf den Wolfsburger Weltkonzern meinte der Finanzminister: „VW wird am Ende nicht mehr das sein, was es war. Da wird sich strukturell viel ändern.“  Der Staat sollte aber nicht glauben, er könne alles besser machen als die Wirtschaft. Eine Gefahr für den Wirtschafts- und Finanzstandort Deutschland sieht Schäuble durch den Betrug bei VW aber nicht. „Wir werden auch aus dieser Krise stärker herauskommen. Wir lernen aus Krisen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt
Stühlerücken in der niedersächsischen Politik

Wer spielt welche Rolle im neuen Landtag? Einige Personalien zeichnen sich schon ab.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr