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Zahl der Anschlagstoten steigt auf über 200

Selbstmordattentat in Bagdad Zahl der Anschlagstoten steigt auf über 200

Von den Häusern blieben nur Ruinen, als die Feuerwehr in Bagdad die Flammen gelöscht hatte. Es ist der bisher blutigste Anschlag in diesem Jahr: Die Zahl der Todesopfer im Irak ist auf mindestens 213 gestiegen.

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Nach dem Selbstmordanschlag in einem Einkaufsviertel von Bagdad ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 213 gestiegen.

Quelle: EPA/ALI ABBAS

Bagdad. Nur wenige Tage vor dem Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan hatte sich in der Nacht zu Sonntag ein Selbstmordattentäter mit einem mit Sprengstoff beladenen Auto inmitten einkaufender Menschen im Zentrum von Bagdad in die Luft gesprengt. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf mindestens 213 gestiegen. Das erklärten Behördenvertreter in der irakischen Hauptstadt am Montag, einen Tag nach der Tat, zu der sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt hatte.

Bei einem Bombenanschlag im Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 75 Menschen getötet und mehr als 130 weitere verletzt worden.

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Nach dem verheerenden Bombenanschlag im Irak sagen die USA und Europa der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen unnachgiebigen Kampf an. Das US-Außenministerium sprach von einem "Massenmord" an Unschuldigen, der die Menschenverachtung des IS belege. Die USA setzten weiter alles daran, "die Welt im Kampf gegen das Böse vereinen", den Terroristen die Zufluchtsorte in Syrien und im Irak zu nehmen und ihre globalen Netzwerke zu zerstören, wie Ministeriumssprecher John Kirby sagte. "Unsere Partnerschaft mit Irak und dessen Volk, die an den Frontlinien dieses globalen Kampfes dienen, bleibt standfest und unerschütterlich."

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sprach den Angehörigen der Opfer Beileid aus und erinnerte daran, dass irakischen Sicherheitskräften kürzlich die Rückeroberung der Stadt Falludscha gelungen sei – "ein wichtiger Schritt" im Kampf gegen die sunnitischen Extremisten, wie sie erklärte. In diesem Kampf habe der Irak die EU an seiner Seite.

afp/dpa/RND

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